“Badenia” das Highlight im Seckenheimer Wald

Das 116. Große Heinrich Vetter – Badenia-Jagdrennen ist am Sonntag in Mannheim das erste von drei Listenrennen im deutschen Hindernissport. Es geht um 14.000 Euro und eine der begrenzten Möglichkeiten, besonders für die Stuten, Black Type zu erwerben. Alle acht Kandidaten kommen in ihrer Karriere zum ersten Mal in der über 4200 Meter führenden Prüfung an den Start. Doch das Quartier des Vorjahressiegers ist auch in diesem Jahr wieder vertreten. Der von Pavel Tuma trainierte Northerly Wind gewann das Rennen im Vorjahr. Nun ist der Stall des Tschechen wieder vertreten. Diesmal wird mit dem sechsjährigen Kheleyf-Sohn Saint Joseph.

Vor vier Wochen landeten Wutzelmann aus dem Stall von Anna Schleusner-Fruhriep und der von Dr. Christine Paraknewitz-Kalla vorbereitete Tinkers Lane in Mannheim vor dem tschechischen Gast. Damals, allerdings auf 1000 Meter kürzerem Weg, hatte Erstgenannter den minimalen Vorteil von einem Hals Vorsprung gegenüber Tinkers Lane. Saint Joseph folgte eine weitere dreiviertel Länge dahinter. Wutzelmann sollte erneut als einer der Favoriten in das Jagdrennen gehen (zum Rennen).

Schon im Vorfeld des ersten Deutschland-Auftritts hatte Christian von der Recke das Ziel für Box Office klar definiert. „Das Ziel ist es, in der Badenia zu laufen.“ Das war vor vier Wochen, als der ehemals im Besitz von JP McManus stehende Wallach vor seinem Deutschland-Debüt in Mannheim stand. Damals wurde er im dem von Wutzelmann gewonnenen Rennen Vierter. Wutzelmann ist übrigens auf dem Kurs in Seckenheim bei zwei Starts noch ungeschlagen. Mit einem guten Bahnschnitt tritt auch Bill Ferdinands aus dem Stall von Horst Rudolph auf der Flachen an. Bei vier Starts kann er einen hervorragenden Schnitt von 1,8 vorweisen.

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