Antonia von der Recke wird Vize-Weltmeisterin

Die Ausgangslage hätte am Sonntag auf der Rennbahn Champ de Mars auf der Insel Mauritius vor dem Finallauf der FEGENTRI World Championship for Lady Riders nicht spannender sein können, denn sowohl die deutsche Vertreterin Antonia von der Recke, als auch ihre Schweizer Widersacherin Jenny Langhard hatten vor dem letzten Lauf, in dem es nur fünf Starter gab, 80 Punkte auf dem Konto.

Es war also ganz einfach. Diejenige der Beiden, die vor der Konkurrentin ins Ziel kam, war Weltmeisterin. Antonia von der Recke saß in dem als Handicap ausgeschriebenen 1600 Meter-Rennen auf dem achtjährigen Wallach Bonjour Baby, während Jenny Langhard mit dem ein Jahr jüngeren The Right Stuff ins Rennen ging. Am Toto stand der Ritt der Deutschen mit einer Eventualquote von 4,3:1 kürzer als jener der Schweizerin, die auf einem zuvor bei 28 Starts noch sieglosen 10,0:1-Außenseiter saß.

Unterwegs hatte Antonia von der Recke mit ihrem Pferd an dritter Stelle eine gute Position, doch als es in die entscheidende Phase ging unternahm Jenny Langhard mit The Right Stuff einen Vorstoß und ging an die Spitze, während Bonjour Baby nichts mehr zu verkaufen hatte. Jenny Langhard gewann mit The Right Stuff schließlich und sicherte sich den Weltmeister-Titel, während Bonjour Baby stark nachließ und Letzter wurde.

Als Vize-Weltmeisterin kann man der deutschen Championesse bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Wettbewerb aber ebenfalls eine ausgezeichnete Performance attestieren, auch wenn es für die 22jährige zur Krönung am Ende nicht ganz gereicht hat. Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte die Norwegerin Emilie Finckenhagen.

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