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Den Auftakt der Grupperennen während der Großen Woche in Baden-Baden macht am Freitag der Preis der Sparkassen-Finanzgruppe. Das Gruppe III-Examen führt über den Weg von 2000 Metern und sieht 11 Kandidaten am Ablauf. Wenn es um die Vergabe von Gruppe-Siegen geht, darf man den gelb-schwarzen Dress des Gestüts Fährhof in diesem Jahr nie auslassen. Und auch in dem Rennen am Freitag tritt ein Färhofer Hengst an.

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Am Freitag um ca. 14.35 Uhr wird eine junge vierbeinige Dame nach 1200 Metern im zarten Alter von zwei Jahren bereits zur GroĂźverdienerin avanciert sein, denn im Ferdinand Leisten-Memorial, einem Auktionsrennen ĂĽber 1200 Meter, geht es um stolze 200.000 Mark. Alleine 100.000 Mark winken davon der erfolgreichen Stute. Insgesamt starten 13 Pferde in dem Listenrennen.

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Neben dem Leisten-Memorial wird am Freitag in Baden-Baden ein weiteres Listenrennen ausgetragen werden. Und auch die zweite Listenprüfung des Tages ist nur den Ladies vorbehalten. An der 1800-Meter-Startstelle versammeln sich um 15.10 Uhr 12 Stuten, um die Japan Racing Association-Tophy unter sich auszumachen. Höchstgewicht unter Torsten Mundry trägt dann die Stute Nouvelle Fortune (unser Foto). Die Stall Sparenburg-Lady hat schon mehrfach gezeigt, dass sie zu den besten des Jahrgangs gehört.

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Es ist schon gigantisch, was in den letzten Jahren im deutschen Galopprennsport passiert ist. Nachdem bereits vor Jahresfrist Derbysieger Samum die Chance hatte, Weltmeister zu werden, hat nun Silvano Titelambitionen in Galopper-Formel 1 angemeldet. Die ersten zwei Rennen der diesjährigen Emirates World Series gingen an Captain Steve und Galileo. Das dritte, die Arlingtion Million, am letzten Samstag bekanntlich an den Fährhofer Silvano.

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Am Sonntag sind die Karten bei den Dreijährigen neu gemischt worden. Noch vor dem EuropaChampionat gab es in der Dreijährigenhirachie eine wohl klare Rangfolge. Diese führte nach den letzten Vorstellungen der Silvano-Bruder Sabiango vor dem Derbysieger Boreal an. Und dahinter? Wer galt als Nummer drei im Lande? Vor dem Gruppe II-Rennen in Frankfurt war das mit Sicherheit Tareno.

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Am Dienstag Morgen ist der Derbysieger des letzten Jahres seit seiner Verletzungspause erstmals wieder eine ernsthafte Arbeit gegangen. Unter den Augen von Trainer Andreas SchĂĽtz absolvierte der Monsun-Sohn Samum unter Championjockey Andrasch Starke zusammen mit Huambo die erste Vorbereitungsarbeit fĂĽr sein groĂźes Comeback. Dieses ist fĂĽr den Preis von Europa angepeilt, wie Trainer Andreas SchĂĽtz exklusiv gegenĂĽber GaloppOnline.de mitteilte.

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Es ist gigantisch was das Team von Andreas Wöhler in diesem Jahr alles vollbringt. Am Samstag um 22.54 Uhr mitteleuropäischer Zeit hat die Bremer Erfolgsmannschaft wieder zugeschlagen. Standort: Chicago, ein Rennen der World Series. Nicht irgendein Rennen. Denn die Devise lautet: nicht kleckern, klotzen. Und mit einem Silvano ist das auch möglich, denn dieser sorgte in der Arlington Million für einen erneuten Paukenschlag, setzte wieder ein internationales Highlight für den deutschen Turf.

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Es war ein Husarenritt der besten deutschen Reiterin. Und für Angela Kull-Höhn war es der 191. und zugleich wohl wichtigste Sieg der Karriere. Mit Baroness Happyness schnappte sich die Iffezheimerin am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg den Sieg im Großen Stutenpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf. Es war zwar nur ein kurzer Kopf, mit dem Baroness Happyness sich Haraplata vom Leib gehalten hatte, aber ein knapper Sieg ist auch ein Sieg. Das war schon ein tolle Leistung von Pferd und Reiterin.

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Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Als die meisten Augen auf der Galopprennbahn in Frankfurt auf Tareno und Street Poker geschaut haben, hat sich ein anderer klammheimlich innen an allen vorbeigemogelt und sich den Sieg im EuropaChampionat in Frankfurt geschnappt. Noroit und Christian Czachary fackelten nicht lange, als sich die Chance bot und machten mit den Gegnern kurzen Prozess. Ein Sensationssieg, der 120.000 Mark wert war. Das ist exakt die Siegprämie, die Helmut von Finck (hörte vom Ergebnis am Telefon in Deauville) für den Volltreffer überwiesen bekommt.

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Es hatte nicht viel gefehlt und Ralf Suerland hätte sich im deutschen Turf wohl unsterblich gemacht. 'Ich war 10 Minuten Gruppe I-Sieger, aber eben nur 10 Minuten', so der Kölner Trainer unmittelbar nach der Entscheidung im Prix Jacques Le Marois. In den Augen des 53-jährigen standen Tränen der Enttäuschung. Und das zurecht. Proudwings passierte als Erste die Linie dieser mit Mega-Krachern besetzten Meilen-Prüfung. Doch schon umittelbar, nachdem der Pfosten des Gruppe I-Rennens passiert wurde, ertönte in Deauville die Sirene: Protest der Reinleitung. Und das gegen Proudwings.

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Ralf Suerland und Besitzer Rolf Wilhelms verstanden die Welt nicht mehr. Proudwings war nicht nur von Platz Eins gesetzt worden, sie wurde direkt auf den letzten Platz verwiesen. Entsetzen im deutschen Lager. Suche nach Antworten. Diese findet man in der französischen Rennordnung, welche besagt, dass wenn ein Pferd mehrere Pferde behindert, es auf den letzten Platz gesetzt werden muss. Behindert es nur ein Pferd, muß es nur hinter jenes gesetzt werden.

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Am Mittwoch abend wird ein alter Bekannter im Gestüt Schlenderhan zurückerwartet. Kurz und knapp: der Tiger ist wieder da! Im nächsten Jahr wird Tiger Hill dann im Gestüt Schlenderhan seine Deckhengst-Qualitäten unter Beweis stellen. Der zweifache Galopper des Jahres und dreifache Gruppe I-Sieger absolvierte seine ersten zwei Decksaisons im französischen Haras du Val Henry und hatte dabei im Schnitt 60 Stuten pro Jahr.

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Nachdem er bereits im BMW Deutschen Derby floppte, enttäuschte Barsetto seine Anhängerschaft wohl auch im Credit Swiss Private Banking Pokal ein wenig. Zwar hatte der Hengst im Besitz von Albert Steigenberger (kaufte den Acatenango-Sohn auf der GSS-Auktion für 800.000 DM zurück!) keinen einwandfreien Rennverlauf und doch blieb er wohl unter den hohen Erwartungen zurück. Trainer Peter Lautner hat aber nach wie vor einen hohe Meinung von Barsetto und wird es in Baden-Baden erneut versuchen.

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