Stutenqueen Saldenschwinge: Sieg vor Boana & Abitara

Nachdem durch den Sieg von Narooma bereits das Hauptrennen vom Samstag in den Stall von Andreas Schütz gewandert ist, hat der Kölner Erfolgstrainer auch am Sonntag das wichtigste Rennen des Tages gewonnen. Denn im 74. Deutscher Stutenpreis war Saldenschwinge einfach zu gut für die Konkurrenz, ließ sogar der großen Favoritin Abitara nicht den Hauch einer Chance. Die Ittlingerin war als 16:10-Chance in das Gruppe III-Rennen gegangen, wurde am Ende sogar nur Dritte.

Maitre Levy siegt: Hofer holt Hoppegartener Herbst-Preis

Am Samstag weilte Trainer Mario Hofer in Istanbul, während National Trust den Preis der Stadt Wien gewann. Und auch am Sonntag war der Österreicher nicht da, wo die Erfolgsmusik für ihn spielte. Denn als in Hoppegarten im Stall Löwenherz-Rennen der dreijährige Hengst Maitre Levy gewann, mußte Hofer in Krefeld satteln. „Herr Hofer, immer wenn sie nicht vor Ort sind, gewinnen sie dir großen Rennen!“ Hofer dazu: 'Das ist das kleinste Problem. Ich habe eine sehr gute Mannschaft und immer sehr gute Leute vor Ort.

Yavana´s Pace siegt, Duke auf Platz 5 mit Topleistung

Zwar kam Duke D´Alba im Prix Gladiateur 'nur' als fünftes Pferd ins Ziel, und doch zeigte der Duke im Bois de Boulogne in Paris eine der wohl besten Leistungen seines noch jungen Galopperlebens. Fast hätte es für den Steher-Crack des Gestüts Park Wiedingen zu mehr gereicht, nur knapp eine Länge trennten den Fuchs vom dritten Rang. Macht aber nichts, denn im Lager des Pferdes war man auch mit diesem fünften Platz mehr als zufrieden. Und man bekommt dafür immerhin noch 20.000 Francs überwiesen.

Außenseiter Orfisio schnappt sich Zweijährigen-Highlight

Das Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld endete am Sonntag mit einer kleinen Überraschung. Denn als sich die Boxen für das wichtigste Zweijährigen-Rennen im Stadtwald öffneten, rangierte der Hengst Orfisio als vorletzter Außenseiter am Wettmarkt. Nur Garden of Eden (183:10) stand am Totalisator noch länger. Als das Rennen entschieden war, standen die Besitzer beider Pferde auf dem Treppchen. Garden of Eden, trainiert von Erika Mäder, wurde unter Hana Mouchova guter Dritter. Und Orfisio gelang der ganz große Wurf, er schnappte Sieg in dem Listenrennen.

F?nf deutsche Pferde in Wielka Warszawska genannt

Polen rüstet zu einem Highlight seines Galopper-Jahres, der Wielka Warszawska. Das ist das Rennen, welches seit 1895 auf der Distanz von 2600 Metern ausgetragen wird. Und das ist das Rennen, mit dem Polen hofft, im 21. Jahrhundert an Renommee zu gewinnen und im Konzert der europäischen Top-Rennen mitzumischen.

Banyumanik am Bosporus abgest?rzt: Nur Vorletzter!

'Wir wollen eigentlich nicht verlieren', hatte Trainer Mario Hofer vor dem Rennen von Banyumanik in der Türkei gesagt. Es kam schlimmer. Man hatte nicht verloren, man stürzte förmlich ab in der Topkapi-Trophy. Nur Platz vier blieb im Ziel für den deutschen Gruppesieger. Was war los mit Banyumanik? Unter Andreas Boschert marschierte der Hengst wie gewohnt von der Spitze aus, die ohnehin nur vier Verfolger im Genick. Bis Mitte der Geraden ging die Taktik auf. Doch eben nur bis dort. Denn dann schritt der einheimische Galopper Dunya Guzeli zum Angriff.

K?nig vom Bosporus: King?s Boy siegt vor Belenus

Nach der Pleite von Banyumanik ist es nun doch zu einem versöhnlichen Ende für die deutschen Galopper am Bosporus gekommen. Denn das zweite Hauptrennen des Tages, die Bosporus-Trophy, wurde eine rein deutsche Angelegenheit. Manfred Hofer hatte es gehofft, hatte gegenüber GaloppOnline.de die Hoffnung auf eine deutsche Zweierwette ausgesprochen. Und sein Wunsch wurde erfüllt. Nicht aber die eigentliche Nummer 1 des 'Hofer-Lots' machte das Rennen, sondern der erst vor knapp zwei Wochen in Iffezheim erfolgreiche King´s Boy.

Narooma auf dem Weg zur K?nigin: Volltreffer Nummer 2

Das Vertrauen der Wetter war schier grenzenlos in diese Stute. 14:10 notierte Narooma am Mülheimer Toto, als sich am Samstag die Boxen zum 49. Berberis-Rennen öffneten. Und es war alles gerecht-fertigt, denn diese zwei Jahre alte Stute war in Mülheim wieder einmal nicht zu schlagen. Mit Championjockey Andrasch Starke schnappte sich Narooma nach ihrem Debutsieg an gleicher Stelle gleich auch die zweite Prüfung der Mülheimer Drei-Rennen-Serie für zweijährige Stuten.

Kein Banyumanik-Boden, Preis von Wien als Trostpflaster

Nach der Topkapi-Trophy war in den Gesichtern des Banyumanik-Teams schon deutlich die Enttäuschung zu sehen. Zu einfach sah das Rennen im Vorhinein aus, zu leicht malte man sich den Sieg am Bosporus wohl aus. Doch dass man an diesem Samstag bei über 30 Grad nicht den wahren Banyumanik gesehen hat, bleibt wohl außer Frage. Trainer Mario Hofer versuchte unmittelbar nach dem Rennen am Telefon gegenüber GaloppOnline.de Gründe für das schlechte Abschneiden zu finden:

Chaos-Rennen mit Sieg: 'Es lief eigentlich alles schief'

'Eigentlich lief im Rennen alles schief, was nur schief laufen kann.' Das hört man nicht alle Tage aus dem Mund eines erfolgreichen Jockeys. Und doch waren das die Worte, die Norman Richter gegenüber GaloppOnline.de nach seinem Sieg in der Bosporus Trophy wählte. Der Jockey von Andreas Schütz weiter: 'King´s Boy sprang schon schlecht ab und konnte so nicht vorne mitgehen. Es lief schon vom Start an alles schief und gegen die Order.'

Schade Silvano: Nach viel Pech Platz zwei in New York

Bei seinem Ausflug nach New York hat es für Silvano nicht ganz gereicht. Nicht viel hatte gefehlt, und der Fährhofer hätte seinen vierten Gruppe I-Sieg in der Saison 2001 erzielt. Aber an diesem Samstag (das Rennen wurde um 22:44 Uhr mitteleuropäischer Zeit gestartet) war das Glück nicht auf seiner Seite und ein Gegner war einfach stärker als das Fährhofer Aushängeschild: With Anticipation, der schon als zweiter Favorit hinter Silvano ins Rennen gegangen war.

Silvano muß in New York gegen sieben Gegner ran

Am Samstag abend deutscher Zeit ist es soweit. Dann wird der Fährhofer Silvano wieder im Mittelpunkt deutschen und internationalen Turfinteresses sein. Denn um genau 23.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit öffnen sich die Boxen für die Man O´War Stakes in New York. Im Belmont Park geht es dann um knapp über eine Million Mark, alleine 650.000 DM winken davon dem Sieger.

Banyumaniks Angriff auf den Bosporus nur Handgalopp?

Am Mittwoch Abend um 19.00 Uhr ist der fünfjährige Hengst Banyumanik von Maastricht aus in Richtung Türkei abgehoben. Dort wird der Hengst am Samstag in der Topkapi Trophy an den Start gehen. Und in dem Gruppe II-Rennen am Bosporus geht es um jede Menge Geld. Über 250.000 Mark kassiert der Sieger in dem Meilenrennen. Und um diese Siegbörse werden sich voraussichtlich nur fünf Pferde bewerben. Nachdem Huambo kurzfristig aus dem Rennen genommen wurde, ist Banyumanik der einzige Vertreter aus Deutschland.

Seiten