Auktionsrekord Barsetto - 800.000 DM und ein Küßchen

Als der Hammer für Barsetto fiel, der Zuschlag an Albert Steigenberger ging, gab es für diesen von Trainer Peter Lautner ein Küßchen auf die Wange. Ein Dankesküßchen, den vermeintlichen Derbystarter im Stall behalten zu dürfen. Zum Dank ein Kuß, der teuerste im deutschen Turf.

Mäder-Meiler Up And Away schlägt Dettori und Co.

Zum zweiten Streich holte am Sonntag im Weidenpescher Park der Mäder-Wallach Up And Away aus. Bereits in diesem Jahr in Köln erfolgreich, verwies der mittlerweile siebenjährige Wallach die Hengste Peppercorn und Bernadon auf die Plätze und sicherte sich den Triumph in der Excelsior Hotel Ernst-Meile. Das Listenrennen über 1600 Meter, dotiert mit 34.000 DM, sah ein potentielles Gruppepferd als Sieger zur Waage zurückkehren.

Sabiango floppt: Krombacher in beeindruckender Manier

Zu einer faustdicken Überrachung ist es am Sonntag im Preis der Firma Jungheinrich Gabelstapler in Hannover gekommen. Sabiango, aktueller Wettmarktfavorit im Deutschen Derby, belegte in der Derby-Vorprüfung nur den letzten Platz.

Zu einer Quote von 15:10 rückte der Bruder von Asien-Ass Silvano in die Boxen, kam aber bei den in Hannover herrschenden Verhältnissen nie ins Rennen.

Pariser Explosion bleibt aus: Samum enttäuscht

Die Explosion blieb aus. Samum war chancenlos. So das nüchterne Ergebnis des Frankreich-Trips von Derbysieger Samum.

Im Prix Ganay hatte dieser auf der Galopprennbahn Longchamp in Paris seinen Saisoneinstand gegeben, um in der Gruppe I-Prüfung nicht über einen siebten Platz hinaus zu kommen. Nach eigentlich einwandfreiem Rennverlauf, unterwegs an vierter Stelle liegend, ließ der Monsun-Sohn unter Andrasch Starke in der Geraden seinen explosionsartigen Antritt vermissen und kam nie für den Sieg in Frage.

Galopp-Marathon: Zwischenstopp in Gelsenkirchen

Den Aufktakt des Galoppmarathons machten am Samstag die Rennbahnen in Krefeld und Halle. Elf Veranstaltungen an vier Tagen. Ein wahres Mamut-Programm. Höhepunkt ist natürlich der am Sonntag in Köln abgehaltenen Gerlingpreis. Aber auch das Münchner Listenrennen am 01. Mai weißt ein mehr als interessantes Starterfeld vor.

Zwischentstopp macht der 'Galopp-Marathon' in Gelsenkirchen, wenn ab 16.00 Uhr der 'Schalke-Renntag' über die Bühne geht. Im Rahmenprogramm werden heiß begehrte Eintrittskarten zum DFB-Pokal Finale nach Berlin verlost.

Schnellster Maikäfer gesucht: Aboard trifft Diamante & Co

Dotiert mit 34.000 DM über eine Strecke von 2100 Metern führt am 1. Mai das Hauptereignis des Münchener Renntages. Neun Pferde kommen an den Start des Preises der Merck, Finck und Co. Privatbankiers. Schaut man sich das Starterfeld genauer an, so könnte man meinen, daß es sich hier um mehr als 'nur' um ein Listenrennen handelt.

Der Fahrstuhl soll für viele der Kandidaten im Laufe der Saison auf einer höheren Etage halten. Am Start sind veritable Gruppe-Pferde.

Acht Gegner wollen Derbysieger Samum in Paris stoppen

Zu einem relativ überschaulichen Starterfeld ist es im Prix Ganay gekommen. In dem Gruppe I-Rennen, erstes Saisonziel für Deutschlands Stargalopper Samum, werden am Sonntag nur neun Pferde in die Boxen einrücken.

Neben Derbysieger Samum, trainiert von Andreas Schütz und geritten von Champion Andrasch Starke, ist unter anderem die Arc-Plazierte Egyptband, der Gruppe I Sieger Golden Snake und der Singapure Cup Kandidat With The Flow am Start. Little Rock, Boismorand, Burning Sunset, Di Moi Oui und Earlene komplettieren das Feld.

Pariser Poker ohne Erfolg - Street Poker mit Platz 7

Im Prix de Surensnes am Donnerstag in Paris Longchamp hatte der Ittlinger Street Poker gegen die Favoriten keine Chance und endete auf dem siebten Platz. Der Hengst wird von Andreas Wöhler in Bremen trainiert und gilt in seinem Quartier als veritables Derbypferd. Die französischen Gegner waren zu diesem Zeitpunkt dann doch eine Nummer zu groß für Street Poker. Das Rennen war äußert gut besetzt und sah einige Derbykandidaten Frankreichs am Start. Trotz des vorletzten Platzes war Andreas Wöhler mit dem Abschneiden des Hengstes zufrieden.

Flying Dettori in Köln: Warum er kommt & wen er reitet

'Wir wußten, daß Andrasch Starke mit Samum in Paris sein würde. Da mußten wir für eine Alternative sorgen. An einem Renntag wie dem Gerling Preis braucht man nicht nur gute Pferde, sondern auch einen Topjockey', sagt Benedikt Fassbender, Geschäftsführer des Kölner Rennvereins.

Der 'Dettori-Deal', eingefädelt von den Machern in der Domstadt, ist eine Initiative des Kölner Rennvereins. Und die Alternative ist da, mehr als das. Am Sonntag morgen wird Frankie Dettori mit dem Flugzeug in Köln ankommen, um sich in Weidenpesch fünf deutschen Pferden anzunehmen.

Gruppe I Sieger Faberger tanzt in Frankreich in den Mai

Der Prix du Muguet, abgehalten auf der Galopprennbahn von Saint Cloud, ist das Ziel des Wiesenhofers Faberger. Der Top-Meiler aus dem Rennstall von Erika Mäder in Krefeld wird also in Frankreich in den Mai tanzen. Am 1.Mai öffnen sich für ihn die Boxen auf Gruppe II-Parkett. Dotiert ist das Examen mit 540.000 Francs. Dem siegreichen Pferd winkt davon der Löwenanteil von 300.000 Francs.

Endlich! Belenus ist wieder da: Comeback am 1. Mai

Belenus ist wieder da. Am 1. Mai hat Galoppdeutschland den Fuchshengst wieder. Rennsportfreunde, die den Hengst starten sehen wollen, müssen nach Bremen reisen. Dort wird Belenus im American-Roulette Rennen, dotiert mit 12.000 DM, an den Start gehen, um einen Aufgalopp für größere Aufgaben zu erhalten.

Sieben Pferde trauen sich gegen Belenus anzutreten. Unter diesen auch der ebenfalls lange abwesende Alpha Lando und der Gruppe-Plazierte Maestoso. Um 14.40 Uhr startet Belenus seine Comebacktour, die hoffentlich lange anhalten wird.

Die Revanche der Gruppecracks: Anzillero gegen Subiaco

Zu einem Super-Rennen wird am Sonntag das Hauptereignis im Weidenpescher Park werden. 12 Pferde werden einrücken, um das Kölner Gruppe II-Rennen zu gewinnen. Die Rede ist von der 66. Auflage des Gerling Preises.

Caitano kommt trotz Singapur-Einladung nach Hause

Caitano, Pferd der Lüfte, in Training bei Andreas Schütz in Köln, wird Anfang nächster Woche nach langer Abwesenheit wieder seinen Heimatstall in Weidenpesch beziehen.

Der Tanaka-Crack, der nach dem Auftritt in Dubai einen achten Platz im Queen Elizabeth Cup in Hong Kong belegte, wird trotz einer Einladung nach Singapur nach Deutschland zurückkehren.

'Wir haben eine Einladung für Singapur erhalten. Aber es hätte keinen Sinn mehr, noch in Asien zu bleiben. Caitano braucht erst mal wieder ein bißchen Ruhe', so Andreas Schütz über den Braunen.

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