Was war mit Noroit los? Doping-Verdacht kommt auf

Am letzten Wochenende lief der dreijährige Hengst Noroit das schlechteste Rennen seines bisherigen Lebens. Nicht den Hauch einer Chance hatte der Monsun-Sohn im Gran Premio del Jockey Club in Mailand. „Schon eingangs der Geraden war er geschlagen und ist keinen Meter mehr gegangen“, hatte Jockey Andrasch Starke nach dem Rennen gesagt. Dabei hatte der Hengst eine exquisite Abschlussarbeit hingelegt, wurde eigens für das Gruppe I-Rennen für 50.000 Mark nachgenannt.

Youngster Dimaro und der „Hammer“ auf Gruppe-Jagd

Am Donnerstag wird der Youngster Dimaro in Maisons-Laffitte an den Start gehen. Unter Lennart Hammer-Hansen versucht sich der Zweijährige aus dem Blume-Rennstall im Criterium de Maisons-Laffitte. „Das ist wohl die Höhle des Löwen. Aber er ist noch gut in Schuß, hat gut gearbeitet und wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, so Co-Trainerin Alida Blume über das Rennen. Dieses hat Gruppe II-Status und führt über eine Distanz von 1200 Metern.

Henkelsiegerin Dakhla Oasis beendet ihre Rennkarriere

Im Henkel-Rennen ließ sie ihrer Gegnerschaft keine Chance und wurde auf dem Düsseldorfer Grafenberg nach Flamingo Road die zweite klassische Siegerin für Besitzer Helmut von Finck und dessen Gestüt Park Wiedingen. In das Gestüt in der Lüneburger Heide ist Dakhla Oasis jetzt früher umgezogen als zunächst geplant. Denn die dreijährige Stute hat ihre Karriere beendet und wird keine Rennen mehr bestreiten. Grund dafür ist eine Verletzung, die sie sich in der Startmaschine bei ihrem Start in Hamburg zugezogen hat.

Bye Jimmy! 'No' zu Deutschland, 'Yes' zu Sonntagsritten

84 Siege hat Jimmy Quinn in dieser Saison in Deutschland erzielt. Eine Zahl, die Klartext spricht. Denn nach dieser ist der Engländer hinter Andrasch Starke und Andreas Suborics die klare Nummer drei im Lande. Am Sonntag Abend hat sich Quinn entschieden: „Nein, ich werde nicht in Deutschland bleiben“. Doch schon im nächsten Satz räumt Quinn ein: „Ich werde aber jeden Sonntag nach Deutschland reisen, um hier zu reiten.“ Es ist also kein klares „No“, was der Engländer dem deutschen Rennsport erteilte.

Recke in der Schweiz: Halbsieg und vierter Platz

Christian von der Recke, am Samstag noch in Dresden vor Ort, verfolgte am Sonntag den Start zweier seiner Pferde auf der Rennbahn im schweizerischen Aarau. Mit einem Halbsieg und einem vierten Platz dieser beiden Starter machte er sich nach einem erneuten Mammut-Wochenende auf den Rückweg nach Weilerswist.

Grafton Truce gewann unter Peter Gehm den Großen Preis der Stadt Baden, ein über 3200 Meter führendes Hürdenrennen. Den Sieg musste sich der Galopper aus dem Besitz des Rennstalles Florida aber teilen, Daktaia erreichte mit Grafton Truce im toten Rennen das Ziel.

Silvanos Abschlußarbeit für Sunline-Duell verschoben

Als es in Deutschland am Sonntag Abend auf Mitternacht zuging, drehte der Fährhofer Silvano seine Runden in Moonee Valley. Dort absolvierte Silvano aber nicht wie geplant schon die Abschlussarbeit für die CoxPlate, sondern ging unter Andreas Suborics nur einen leichten Canter. Die letzte entscheidende Arbeit für das Rennen am kommenden Samstag wurde um 24 Stunden auf Dienstag verschoben. Besondere Gründe gibt es hierfür keine.

Millionen-Angebot: Amis wollen Youngstar Flying Dash

181.881 Mark hat Flying Dash bei vier Starts in die Kassen seines Besitzers Ivan Allen galoppiert. Zwei Siege und zwei Plätze machen den Hengst zum besten zweijährigen Rennpferd Deutschland. Und dass er auch international mithalten kann, das hat der Hengst unlängst bewiesen. In Deauville nur vom Gruppe I-Sieger Firebreak geschlagen, und in Baden-Baden vor der Gruppe I-Platzierten Agnetha: das macht Flying Dash zum besten, was aktuell der deutsche Nachwuchsmarkt auf der Kurzstrecke zu bieten hat.

Proudwings-Plan: Tokio-Aufgalopp für Hong Kong Mile

Am Montag Mittag hat Trainer Ralf Suerland den neuen Proudwings-Plan bekannt gegeben. Und da hat man sich in Weidenpesch etwas ganz besonderes einfallen lassen. Deutschlands aktuell beste Meilerin wird sich bei ihren nächsten zwei Starts wohl in Asien versuchen. Erst Tokio, dann Hong Kong. So zumindest der Plan des Teams um die fünfjährige Stute.

London Calling ruft nach Super-Debut nach mehr

Es kam alles, wie man es allgemein erwartet hatte, mit dem Pferd, dem ein Ruf wie Donnerhall vorauseilte. London Calling, zweijähriger Hengst aus dem Schütz-Rennstall und vermeintlich einer der kommenden Stars der Szene, hat sein Debut in einen Sieg umgemünzt. Natürlich, möchte man meinen. Als 14:10-Favorit tat er es im ersten Rennen des Kölner Benefiz-Renntages in beeindruckender Art und Weise. Vom Start bis ins Ziel war ein Pferd an der Spitze des Rennens: London Calling.

Grand Criterium: Classic Law trotz Superkampf nur 5.

Der Juniorenpreis-Sieger Classic Law hat sich am Sonntag auf der Rennbahn San Siro gut aus der Affäre gezogen. Zwar reichte es im Gran Criterium nur zu Platz fünf, doch hinterließ der zweijährige Hengst dabei einen sehr guten Eindruck, kämpfte unter Andrasch Starke lange. Es fehlte nicht viel, und der in holländischem Besitz stehende Hengst hätte Geld mit nach Hause gebracht. Hauchdünn war es auf den Plätzen des über 1600 Meter führenden Gruppe I-Rennens.

Woodburns geniale Route ebnet Weg zu Syrakus-Sieg

Rennkommentator Manfred Chapman kennt Jockey Kevin Woodburn und dessen Eigenheiten seit Jahren. Von vielen Rennen, die Chapman von Woodburn gesehen hat. Und so verwunderte es nicht, dass Chapman den Jockey im Preis des Kölner Stadt-Anzeigers durchschaute, als Woodburn zu Beginn der Zielgeraden in seine Trickkiste griff. In großem Bogen ließ Woodburn den Röttgener Hengst Syrakus in diesem Listenrennen in die Zielgerade segeln. Aber das war der Weg zum Sieg für den Dreijährigen.

Hoppegarten: Subis Spende und Jahns gr??ter Sieg

Den Hoppegartener Renntag vom 21. Oktober wird Alexander Jahn so schnell nicht vergessen. Der Reiter verbuchte im Preis des Union-Gestüts seinen bisher größten Sieg im Rennsattel. Jahn und Ally McTycon waren in diesem Hoppe-gartener Criterium der Zweijährigen nicht zu schlagen. Die Stute schaffte bei ihrem vierten Start den zweiten Sieg und bescherte Besitzertrainer Joachim Heidenreich einen großen Zahltag.

Kutub zu stark: Hut ab vor Löwes Super-„M“-Doppel

„Ich glaube, diesen Kutub kann keiner schlagen“, hatte Trainer Andreas Löwe vor dem Gran Premio del Jockey Club in Mailand gesagt. Der Kölner Trainer behielt Recht, denn gegen den Godolphin-Hengst war in der Tat kein Ankommen. „Ich bin mir aber sicher, dass meine beiden Pferde ausgezeichnet laufen werden“, hatte Löwe weiter gesagt. Und auch damit behielt er Recht. Denn sowohl Monos als auch Montalban zogen sich sehr gut aus der Affäre in der Gruppe I-Prüfung auf der Rennbahn San Siro.

Seiten