News

Gibt es einen deutschen Außenseiter-Triumph?

Gleich drei in Deutschland trainierte Pferde werden am Sonntag in Cagnes-sur-Mer in zwei Listenprüfungen an den Start kommen.

Mit inzwischen sieben Jahren ist Palace Prince schon weit herumgekommen. In Deutschland ist der Areion-Sohn mehrfacher Gruppe- und Listensieger. In England lief er auch schon und diverse Male in Frankreich, wo er auch am Sonntag wieder an den Ablauf kommen wird. Genauer sagt startet er am Sonntag im auf Listenebene gelaufenen Grand Prix de la Rieviera in Cagnes-sur-Mer (60.000 Euro). Die Prüfung wird über 2000 Meter auf der PSF gelaufen. Für Palace Prince trotz seiner sieben Jahre so etwas wie Neuland. Erst einmal lief er in seiner Karriere bisher über Sand, und zwar am selben Ort am 21.01. diesen Jahres als unmittelbare Vorbereitung auf die Prüfung am Sonntag. Nach eigentlicher Klasse gehört auch nach der Starterangabe von Freitag zu besseren Pferden in der Listenprüfung mit 16 Startern, im Sattel sitzt mit Eddy Hardouin außerdem jemand der Palace Prince bestens kennt, dennoch wird er zurzeit mit langen Kursen um 30,0 angeboten.

Denn bei seinem angesprochen Vorbereitungsrennen in Cagnes musste er einige Kandidaten vor sich dulden, die er nun am Sonntag wiedertreffen wird. Während Palace Prince Siebter wurde, sind die ersten vier Kandidaten von damals wieder mit von der Partie. Pump Pump Palace hatte die Nase vorn. Der King´s Best-Sohn, der im vergangenen Jahr „Riviera-Dritter“ wurde, sollte erneut die besten Chancen haben. Gleiches gilt auch für Aubevoye, Roc Angel und Magari, die in der genannten Reihenfolge bei gleicher Gelegenheit die Plätze zwei bis vier belegten. Die beiden Erstgenannten, die Kopf an Kopf über die Linie gingen, sollten aus diesem Trio mit den besten Chancen antreten.

Doch am Sonntag wird nicht nur Jean-Pierre Carvalho an die Cote d’Azur reisen. Michael Figge hat bringt sogar in beiden Listenrennen jeweils eine Stute an den Ablauf. Dioresse wird im selben Rennen wie Palace Prince laufen. Die vierjährige So You Think-Tochter ist zuletzt zweimal auf der Sandbahn gelaufen. Zunächst in Lyon La Soie und später ebenfalls in Cagnes, sollte ihre beiden Leistungen aber überbieten um die Entscheidung eingreifen zu können. Mickael Forest sitzt im Sattel der längsten Außenseiterin (55,0). Knappe zwei Stunden später wird Michael Figge erneut satteln, denn in der siebten Tagesprüfung, gleichzeitig das zweite Listenrennen des Tages, kommt Lyronada an den Start. Im Prix de la Californie (55.000 Euro, PSF) bekommt die dreijährige Stute es mit zehn gleichaltrigen Gegnern über 1600 Meter zu tun. Anthony Crastus wird den Ritt ausführen. Die Toronado-Tochter absolvierte bereits fünf Starts in ihrer Karriere, zuletzt war sie zweimal in Frankreich aktiv. Zunächst gewann sie noch im alten Jahr ein Maidenrennen für Zweijährige in Lyon La Soie bevor sie in einem Classe 1-Rennen vor knapp drei Wochen Fünfte wurde. Auch sie trifft dann am Sonntag einige ihrer damaligen Gegner wieder, unter anderen die beiden Erstplatzierten Isalys und Walhaan.

(08.02.2019)