Eduardo Pedroza mit drei Siegen in Wambel

Der Mann des Dienstagabends auf der Dortmunder Allwetterbahn war ohne Zweifel Eduardo Pedroza mit drei Siegen.

Nachdem er mit dem Gruppe-Sieger Los Cerritos gleich im ersten Rennen der Veranstaltung das Favoritengeld nach Hause brachte (wir berichteten bereits), legte er eine halbe Stunde später mit Nottingham Forrest (Andrea Bertram) aus dem Besitz von Dr. Hubertus Diers nach. Nach diesem Eindruck und dem dritten Platz in einem stark besetzten Altersgewichtsrennen vor vier Wochen dürfte man von dem vierjährigen Wallach sicher noch einiges erwarten (Zum Video).

Treffer Nummer drei für den Stalljockey von Eduardo Pedroza war dann mit Valeron (Stefan Richter) fällig, wobei der Panamese aber seine ganze Jockeyship aufbieten musste, um den Außenseiter Early Guest doch noch abzufangen. Die Viererwette mit Marientaler und Renoir auf den Plätzen zahlte dann noch 12.500:10.

„Mit platzenden Zügeln“, so kommentierte Pan Krischbin den überlegenen Erfolg der Ittlingerin Kylina (Peter Schiergen). Die dreijährige Lady war praktisch eingangs der Zielgeraden unter Filip Minarik im besten Handicap allein auf weiter Flur gegen Saturday und Twain (Zum Video).

Ansonsten waren die Erfolge breit gestreut: Stefan Birner aus Karlsruhe-Knielingen konnte sich über den Außenseitertreffer von Nabakuk unter Maxim Pecheur zur Quote von 137:10 freuen. 20 Punkte weniger gab es für den überlegenen Treffer von Lucy Bee unter Alexander Pietsch aus dem Mannheimer Quartier von Michael Alles. Die fünfjährige Stute machte somit das letzte etwas schwächere Laufen aus Neuss wieder vergessen. Eine hohe Siegquote gab es auch durch Best Love Song (187:10) unter Tommaso Scardino im letzten Rennen zu notieren, das in den Stall von Roland Dzubasz nach Berlin-Hoppegarten wanderte.

Nachdem die in der Reiterstatistik weit vorne zu findenden Filip Minarik und Alexander Pietsch punkten konnten, wollte auch Jozef Bojko nicht nachstehen, der mit Miss Amber ein Fliegerhandicap mit zehn Längen gewann. Die Zweierwette mit Alderaan wurde nicht getroffen. Für die Dreierwette gab es 20.367:10.  

11:10 stand Al Queena am Totalisator im Altersgewichtsrennen. Doch wurde der frischen Siegerin wohl doch der Weg am Ende etwas zu weit. So war der Weg frei für Rock of Cashel (Erika Mäder) mit Steffi Hofer.

 

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