Tünnes nach Epsom – Der Handicapper macht Mut

Der Handicapper-Blog von Harald Siemen ist zurück, nachzulesen auf der Seite von Deutscher Galopp.

In der aktuellen Ausgabe befasst sich der Chefhandicapper mit Assistent und erläutert die neue Handicapmarke von 97,5 Kilo, ehe es weitergeht zu Tünnes, demjenigen deutschen Galopper mit der nach wie vor höchsten Handicapmarke.

Siemen schreibt: „Man weiß immer noch nicht so genau, wo er einzuordnen ist. Seine mit großem Vorsprung errungenen Siege im St. Leger und im Großen Preis von Bayern kamen auf schwerem Geläuf zustande, in Tokio scheiterte er danach auf gut bis festem Boden schon am Start. In Köln waren die Bodenverhältnisse mit gut bis weich annähernd normal, was auch von seiner Leistung gesagt werden kann, denn er hatte immerhin zwei Kilo mehr zu tragen als die Konkurrenz. In Zahlen ausgedrückt kam er auf 97 Kilo, als Saisonauftakt kann man das gelten lassen und es ist gewiss kein Grund, von der Saisonplanung abzuweichen.“

Und das soll England sein, Siemen macht Mut, den Schritt zu wagen. „Die sieht als nächstes einen Start im Coronation Cup am 2. Juni in Epsom vor (zum RaceBets-Langzeitmarkt). Dort ist er einer von derzeit noch 19 Kandidaten, darunter europäische Spitzenklasse wie Adayar, Emily Upjohn, Luxembourg, Onesto und Westover. Sein Trainer Peter Schiergen hat dieses Rennen 2002 bereits mit Boreal gewinnen können, an jenem unvergesslichen Nachmittag, als eine halbe Stunde nach dem Ammerländer auch noch die von Roswitha Grünewald gezogene Kazzia für die Godolphin Stables in den Oaks erfolgreich war.“

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