Auch wenn das Grand National wohl noch immer eines der bekanntesten Pferderennen der Welt ist, steht es natürlich auch immer wieder im Fokus der Kritiker. Um so viele mögliche „Gefahrenquellen“ wie möglich auszuschließen, wurde 2023 das „National Fence Review Panel“ gegründet.
Das neue Gremium beurteilt dabei die Fähigkeiten der Pferde, welche an diesem Rennen teilnehmen sollen. So ist einer der vorgeschriebenen Punkte, dass Pferde, die in ihren letzten acht Rennen mehr als 50 Prozent der Sprünge fehlerhaft absolvierten, einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden.
Wie die Racing Post nun berichtet, hat das Gremium für das am Samstag anstehende Rennen ein Pferd von der Teilnahme ausgeschlossen. Betroffen ist der von Sandy Thomson trainierte Mr Incredible. Bei sechs der letzten acht Starts hatte dieser das Ziel nicht erreicht. Dabei gab es verschiedene Gründe. In drei der betreffenden Rennen wurde er angehalten, einmal hatte er den Start verweigert und einmal wurde er durch ein anderes reiterloses Pferd irritiert, wodurch sein Reiter dann zu Fall kam.
Somit war nie wirklich das Springen als solches der entscheidende Faktor. Das Komitee, zusammengestellt aus ehemaligen Jockeys, Tierärzten, Rennvereinsangestellten und Rennleitungsmitgliedern, hatte Bedenken ob der Fähigkeiten von Mr Incredible bezüglich dieses Rennens und empfahl deshalb den Ausschluss von der Prüfung.