Und wieder wird ein Japaner gewinnen

Am kommenden Sonntag um 7.40 Uhr unserer Zeit steht das wichtigste internationale Gruppe I-Rennen der japanischen Saison auf dem Programm: Der Japan Cup. Ausgetragen wird es auf der Rennbahn in Tokio.

Und man kann diese Edition als historisch bezeichnen, da erstmals in der 39jährigen Geschichte des Rennens kein ausländischer Starter in die Boxen einrücken wird. Der umgerechnet mit 5,4 Millionen Euro dotierte Grand Prix wird also unweigerlich einen in Japan trainierten Sieger haben,  was seit Luca Cumanis Sieg mit Alkaased im Jahr 2005 ohnehin kontinuierlich der Fall war. Alkaaseds Mutter ist übrigens Chesa Plana, die dem Stall Steigenberger gehörte.

Mit dabei werden absehbar aber sieben europäische Jockeys sein: Von Japan-Star Christophe-Patrice Lemaire über Ryan Moore und Oisin Murphy bis zu Frankie Dettori. Favorisiert ist – in Abwesenheit der Titelverteidigerin Almond Eye, die Hongkong anvisiert – der von Kazuo Fujisawa trainierte japanische Derbysieger von 2017 Rey De Oro, der von William Buick geritten wird. Bereits sieben Jahre alt ist Cheval Grand unter Christophe Soumillon, der von Startrainer Tomomichi betreut wird. Vor zwei Jahren feierte der Heart´s Cry-Sohn beim Sieg im Japan Cup seinen größten Triumph, seither ist er allerdings sieglos.

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