Führt Bafferts Schachzug zum Classic-Erfolg?

Der Breeders’ Cup Classic (Gr.I/6.000.000 US-Dollar) ist besonders aus einheimischer Sicht das Highlight des Breeders’ Cup Meetings. Während sich im Vorjahr noch drei Europäer an die  Sandbahnprüfung über 2000 Meter wagten, Thunder Snow erzielte als dritter ein gutes Ergebnis, sind sie Nordamerikaner Samstagnacht zum letzten Rennen um 01.45 Uhr deutscher Zeit, vollständig unter sich.

Insgesamt scheint sich ein ausgeglichenes Feld gefunden zu haben, angeführt wird der Toto von Bob Bafferts McKinzie. Zuletzt sorgte der vierjährige Street Sense-Sohn für jede Menge Schlagzeilen in den USA. Doch nicht etwa weil seine Leistungen so überaus stark waren, dass er hier als nächster Superstar der Liga American Pharaoh, an den Start kommt. Sein ständiger Jockey Mike Smith wurde von der Trainerlegende Baffert, der den Classic mit Arrogate, American Pharaoh und Bayern gewann, nach dem zweiten Rang in den Awesome Again Stakes (Gr.I) heruntergesetzt und für den Kracher am Samstag durch Joel Rosario ersetzt.

Jetzt könnte Mike Smith dem Trainer eine ordentliche Retourkutsche verpassen, denn der Alt-Meister hat dennoch einen Ritt bekommen, er wird auf dem Vorjahres-Vierten Yoshida aus William Motts Quartier sitzen. Trainingsgefährte Elate mit Jose Ortiz im Sattel ist ebenso mit Sieg-Chancen am Ablauf, wie Claude R. McGaugheys Code of Honor unter John Velazquez und der von Todd Pletcher trainierte Vino Rosso, der Irad Ortiz Jr. im Sattel hat.

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