Es war die große Schrecksekunde beim Kölner Abendrenntag am Freitag. Im fünften und letzten Rennen kam der tschechische Gast Hidden Colony im Ausgleich II über 1200 Meter zu Fall, nachdem es im Endkampf zwischen mehreren Pferden eng geworden war.
Nach Ansicht der Rennleitung war Thore Hammer-Hansen für die Situation verantwortlich. Hammer-Hansen saß in der Sprintprüfung auf dem Favoriten Tulpar, der an der Innenseite lange keine freie Passage hatte und auf den letzten Metern nach außen zog, um dort freie Bahn zu bekommen. Im Hintergrund entstand dabei ein Gerangel, in dessen Folge Hidden Colony stürzte.
Für Hammer-Hansen hat die Aktion nun ein Nachspiel. Wegen gefährlicher Reitweise wurde der Reiter von der Rennleitung für fünf Renntage gesperrt. Betroffen sind der 23., 24., 25., 30. und 31. Mai. Damit verpasst Hammer-Hansen unter anderem die Renntage in München und Hoppegarten mit dem Gruppe III Diana-Trial, außerdem den Pfingstmontag mit den deutschen 2000 Guineas. Auch am 31. Mai bei den Wempe 106. German 1000 Guineas sowie tags zuvor in Leipzig darf Hammer-Hansen nicht reiten. Zum Einsatz kommen darf er somit erst wieder Anfang Juni beim Frühjahrs Meeting in Iffezheim. Das zumindest der Stand der Dinge nach dem Aussprechen der Strafe am Freitagabend.












