Im Hauptrennen hatte Nina Baltromei mit Hochkönig noch einige Verkehrsprobleme, doch zum Abschluss der kurzen Fünf-Rennen-Karte in Köln-Weidenpesch kam die Reiterin doch noch zu einem Sieg. Gemeinsam mit Miami Heat aus dem Stall von Romy van der Meulen gewann sie den Frühlingspreis der RheinEnergie, einen Ausgleich II über 1200 Meter. Der Havana Grey-Sohn bestimmte das Rennen von der Spitze aus und brachte seinen Vorteil letztlich ohne größere Probleme bis ins Ziel.
Rang zwei ging an den unglücklich agierenden Favoriten Tulpar aus dem Quartier von Henk Grewe. Der Counterattack-Sohn fand in der Zielgeraden lange keine freie Passage und kam erst sehr spät auf freie Bahn, wurde dann aber noch Zweiter. Platz drei sicherte sich Andreas Suborics Cortado, der sich ebenfalls zunächst eine Lücke suchen musste, nach Freikommen jedoch nicht entscheidend an Miami Heat herankam.
Für Miami Heat war es beim zweiten Start der Saison der erste Volltreffer des Jahres, genauso für die Trainerin in diesem Jahr in Deutschland. Einen Schreckmoment gab es in der Zielgeraden, als der tschechische Gast Hidden Colony gemeinsam mit Jockey Daniel Vyhnalek zu Boden ging. Der Zwischenfall entstand in einer engen Situation zwischen mehreren Pferden, als spät freie Bahn gesucht wurde. Nach ersten Eindrücken schien es Pferd und Reiter aber den Umständen entsprechend gutzugehen.












