Es war der ganz große Tag des Wladimir Panov. Ohne Wenn und Aber war der Sieg mit Dardanos im Deutschen Derby der größte Erfolg in der bisherigen Karriere des Jockeys – und einer, den er selbst kaum für möglich gehalten hatte.
„Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich solch ein Rennen gewinnen kann. Vor ein paar Tagen hat mich der Trainer angerufen und gefragt, ob ich schon einen Ritt im Derby habe. Da habe ich nein gesagt. Er meinte nur, ich solle einfach warten, er würde sich wieder melden. Zwei, drei Tage später kam dann der Anruf, dass ich Dardanos reiten kann. Es war unglaublich. Es ist einfach kaum zu glauben, dieses Rennen zu gewinnen“, erklärte Panov am Montag nach dem Derby. Mit einem Augenzwinkern sagte er: „Verarbeitet habe ich es noch nicht, dafür aber immerhin schon gearbeitet.“ Für den Derby-Siegreiter hieß es also schnell wieder: business as usual.
Ganz unbekannt war ihm sein Partner dabei bekanntlich nicht: „Dardanos kenne ich ja noch aus dem letzten Jahr, als er bei Janina im Training war. Wir haben schon damals immer geglaubt, dass er ein sehr talentiertes Pferd ist. Dass ich ihn nun im Derby reiten durfte, ist natürlich noch einmal unglaublich.“
Stellt man sich nach einem Derby-Sieg überhaupt noch die Frage, ob alles optimal gelaufen ist? Bei Panov fällt die Antwort klar aus: „Eigentlich schon. Der Trainer hat nur gesagt, ich soll nicht zu weit hinten liegen, aber auch nicht ganz vorne gehen. Das hat alles optimal funktioniert. Dardanos war an diesem Tag einfach perfekt. Er hat alles super gemacht und ein ganz tolles Rennen gezeigt.“












