Weiß feuert weiter aus allen Rohren! Englishman gewinnt die Union!

Sie ist fast schon angsteinflößend, die Form von Trainer Marcel Weiß. Gerade auf Gruppe- und Black Type-Parkett feuert der Stall aus allen Rohren. So auch im Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen. Marcel Weiß feierte in der wichtigsten Derby-Vorprüfung bereits seinen fünften Gruppesieg des Jahres und den siebten Erfolg auf Black Type-Ebene.

Es gewann der von ihm trainierte Englishman, der bei seinem zweiten Start das zweite Rennen seiner Karriere gewann und sich damit natürlich als ernsthafter Kandidat für das IDEE 157. Deutsche Derby empfahl. Sibylle Vogt hatte sich im Vorfeld der Union für den Schlenderhaner Sharpnshady und damit indirekt gegen Englishman entschieden. Erstmals in dieser Saison erwies sich diese Wahl jedoch als die falsche. Zwar hatte man im Umfeld von Englishman etwas Respekt vor der Rückkehr von 2400 auf 2200 Meter, doch in der langen Kölner Zielgeraden wurde der Hengst immer schneller und gewann unter Enzo Crublet letztlich noch leicht. Für den Siegreiter war es der erste Gruppesieg seiner Karriere und der erste große Erfolg seit seinem Wechsel nach Deutschland.

Züchter und Besitzer des Siegers ist das Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann, das bereits den vierten Gruppesieg des Jahres feiern konnte und ebenfalls eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison erlebt. Hinter der 7,9:1-Chance belegte der am Toto favorisierte Westminster Rocket unter Eduardo Pedroza für Trainer Andreas Wöhler den zweiten Platz. Der Hengst hatte lange das Tempo diktiert und wurde erst kurz vor dem Ziel vom Sieger überlaufen. Siegreiter Enzo Crublet sagte nach dem Rennen: „Ich wusste, dass ich heute mit einer sehr guten Chance antrete. Es ist mein erster Gruppesieg und ich möchte mich bei allen Bedanken.“

Rang drei ging an Kairos. Der von Henk Grewe trainierte Hengst war bereits in Italien hinter Westminster Rocket eingekommen, rückte diesem nun aber deutlich näher und belegte unter Leon Wolff den dritten Platz für Liberty Racing 2024 Platin. Weekend Warrior, der Trainingsgefährte von Kairos, wurde Vierter vor Helvetios aus dem Stall von Waldemar Hickst. Diese fünf Pferde dürfen sich nach ihren Leistungen berechtigte Hoffnungen auf einen erfolgreichen Auftritt in Hamburg machen. Wobei es bei Weekend Warrior direkt nach dem Rennen einen ersten Dämpfer gab, denn der Sauren-Schützling kam lahm aus dem Rennen. In der folgenden Reihenfolge belegten Spezialist, Abachi, Varley, Sharpnshady und Mystic Charly die Plätze sechs bis zehn.

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