Das Pferd mit der nach schon vier Jahresstarts meisten Kondition hat den Merkur Spielbanken Cup am Montag in Köln dominiert.
Die vier Jahre alte Hello Youmzain-Tochter rauschte auf der 1300 Meter-Strecke des mit 30.000 Euro dotierten Listenrennens gleich nach dem Start an die Spitze und legte eine Höllenfahrt vor. Langsamer wurde die Stute, die Mirek Rulec trainiert, erst auf den letzten Metern, aber da war der Sieg schon überlegen in trockenen Tüchern.
Hinter der aus Lamorlaye, dem Trainingszentrum Nähe Chantillly angereisten 14,1:1-Außenseiterin komplettierte der tschechische Gast Dino den Doppelsieg der ausländischen Starter. War Bride war als bestes deutsches Pferd vor Wikinger Dritte.
„Sie war ja wahnsinnig schnell – so was habe ich selten erlebt. In der Geraden haben wir noch mal einen Satz gemacht, das war mit dem Trainer so abgesprochen und das hat perfekt funktioniert“, so Siegjockey Leon Wolff nach dem Rennen. „Ich habe gedacht, dass sie gut laufen würde, es war von Vorteil, dass unsere Pferde den Winter durchgelaufen sind“, sagte Mirek Rulec nach dem Rennen, der die Atmosphäre in Köln sichtlich genoss. „In Frankreich haben wir so was ja nur an den ganz großen Renntagen.“
Victory Call hat insgesamt vier Besitzer. Das sind Steffen Molks (50 Prozent), Danny Rosport (20 Prozent), Norbert Höpfner (20 Prozent) und Werner Winkenbach (10 Prozent).











