Die Erfolgsserie des Gestüts Ittlingen geht weiter. Im Comer Group International 55. Oleander-Rennen gab es für die Zuchtstätte von Manfred Ostermann am Sonntag in Hoppegarten einen Doppelsieg.
Nach 3200 Metern setzte sich der sieben Jahre alte Wallach Lordano unter Sibylle Vogt gegen Narrativo (Leon Wolff) durch, überraschend Dritte wurde Techno Beat unter Eduardo Pedroza.
„Ich glaube ich lasse die Brille besser einmal auf“, sagte Sibylle Vogt zum Start des Siegerinterviews sehr emotional. „Ein tolles Wochenende mit Alleno am Freitag, gestern Englishman und jetzt Lordano, der immer noch so treu ist, das ist unfassbar.“ Es läuft wie am Schnürchen für Vogt und ihren Arbeitgeber Marcel Weiß, in dessen Stall in Mülheim/Ruhr Lordano steht.
Ittlingen – Weiß – Vogt – dieses Team räumt im Moment im deutschen Rennsport so richtig ab. Für den Adlerflug-Wallach Lordano war es beim 21. Start der zwölfte Sieg – eine bärenstarke Bilanz des aktuell besten deutschen Langstrecklers.
„Ich kenne ihn gut aus dem Training und ich weiß auf was ich zurückgreifen kann, er kämpft wie ein Löwe, da ist Verlass auf ihn, wenn einer an den Flanken auftaucht geht er immer weiter“, beschreibt Sibylle Vogt den Sieger.

„Mir fehlen die Worte, was in letzter Zeit passiert, mir fehlen wirklich die Worte“, so ein sichtlich gerührter Siegtrainer Marcel Weiß. „Ich bin so froh über die tolle Arbeit meines Teams und dass Sibylle bei uns ist, sie macht das alles großartig.“
Zu Lordano: „Ich habe selten so ein Pferd erlebt. Von Distanzen von 2200 Metern bis 3200 Metern gewinnt er. Wir haben jetzt alle Optionen, Baden-Baden, oder Frankreich, es steht uns vieles offen.“
Hinter der riesig gesteigerten Techno Beat, die den erhofften Black Type in einem Gruppe-Rennen erreichte, war Waldadler Vierter, dann folgte Prydwen als bester Gast im Rennen. Deutschland eins bis vier – ein Top-Ergebnis aus hiesiger Sicht.
Die Musik machten zwei Pferde in rot-weiß. Mit dem großen Lordano an der Spitze.













