Das erste von drei Listenrennen am Ostersonntag in Hoppegarten war das Altano-Rennen, die mit 30.000 Euro dotierte 2800 Meter-Prüfung für die Steher als Trial zum Oleander-Rennen. Acht Pferde kamen an den Start darunter mit dem von Henk Grewe trainierten Flatten the Curve (Thore Hammer-Hansen) auch der Vorjahressieger.
Deutschlands bestes Pferd auf den extrem weiten Distanzen kam erstmals nach seinem 13. Platz im Melbourne Cup wieder an den Start. Das Mega-Rennen in Australien könnte auch in diesem Jahr wieder das Ziel des Wallachs sein, der als 1,9:1-Favorit ins Rennen ging, und dieser Rolle am Ende nach einem Kampfsieg auch gerecht wurde.
Zunächst sah man Flatten the Curve an der Spitze, doch in der Gegenseite war dann Partnun vorne auszumachen vor Flatten the Curve und dem von Peter Schiergen trainierten Ittlinger Narrativo (Leon Wolff), der sich erstmals auf einer solch weiten Strecke versuchte.
Im Einlauf griff Flatten the Curve sofort an, aber auch Narrativo war zur Stelle. Beide setzten sich klar von der Konkurrenz ab und fochten bis zur Linie einen spannenden Kampf aus. Das Zielfoto musste entscheiden, und das sah einen Kopf-Vorteil für Flatten the Curve. Bis zu Waldadler (Pavel Vovcenko/David Liska), der seine Form auslief, waren es dann bereits vierdreiviertel Längen.
„Das war eine Riesen-Training Performance von Henk. Das Rennen war unser erstes Ziel. Er ist noch nicht bei einhundert Prozent. es fehlt noch einiges dazu. Aber er hat das heute mit seiner Klasse gemacht. Er ist auf den weiten Distanzen schon ein Ausnahmepferd“, so Siegjockey Thore Hammer-Hansen nach dem Sieg mit dem Zarak-Sohn.
„Er wird hier im Oleander-Rennen weitermachen. Danach entscheiden, wir welche Trips wir mit ihm noch machen, ob nach Australien oder vielleicht auch nur nach Amerika“, so Siegtrainer Henk Grewe nach dem Rennen.












