So viel „Diana“ steckt in Alpenveilchens Pedigree

Der gestrige Vier-Längen-Sieg von Alpenveilchen in Le Mans war weit mehr als ein gewöhnlicher Maidensieg. Dass Peter Schiergen und Jockey Leon Wolff mit der Hachtseerin nun fest Richtung Preis der Diana in Düsseldorf planen, ist genetisch konsequent. Die Zarak-Tochter wandelt nämlich auf den Spuren ihrer Ahnen: Ihre dritte Mutter Amorama war nicht nur Gruppe-I-Siegerin in den USA, sondern triumphierte passenderweise in den Del Mar Oaks – dem amerikanischen Pendant zur Diana.

Dass in dieser Linie enorme Klasse vorhanden ist, zeigte bereits ihr Bruder Akido. Der Tai Chi-Sohn genoss stets einen riesigen Ruf und galt als Derby-Kandidat, bevor eine Verletzung seine vielversprechende Karriere stoppte.

Mit dem Erfolg in Frankreich hat Alpenveilchen nun den ersten Schritt. Mit einem Pedigree, das durch Amorama und den Gr.2-Sieger Ampere mit Stehvermögen und „Oaks-Genen“ gesättigt ist, scheint der Weg zum Düsseldorfer Stutenklassiker vorgezeichnet. Der gestrige Auftritt war die Bestätigung, dass die Träume vom Klassiker absolut berechtigt sind.

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