Im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank – Preis der Neuen Bult, dem Hauptereignis am Pfingstmontag in Hannover, ging es mal wieder um Black Type. Und zwar für die dreijährigen Stuten, von denen fünf an der 2200 Meter-Startstelle in die Boxen einrückten.
Am schnellsten im Ziel war aus diesem Quintett die von Peter Schiergen trainierte Alpenveilchen. Die Zarak-Tochter aus der Zucht des Gestüt Hachtsees, die natürlich für den Rennstall Gestüt Hachtsee startet, gewann zur Quote von 2,3:1 als Favoritin gegen Lady Evi (Andreas Wöhler/David Liska), hinter der Quibia (Peter Schiergen/benjamin Marie) Platz drei belegte.
Nachdem die lange führende Chista in der Zielgeraden nach außen wegbrach, was vor allem zu Lasten von Quibia ging, kam Alpenveilchen früh nach vorne, und dann auch nie mehr in Gefahr.
„Sie ist eine ganz ehrliche Stute, die alles richtig macht. Man muss sie immer etwas verstecken unterwegs“, so Bauyrzhan Murzabayev, der für den Ritt auf Alpenveilchen auf einen Ritt in den German 2.000 Guineas verzichtete, nach seinem zweiten Tagestreffer.
Für Alpenveilchen, die zuletzt bereits Dritte auf Gruppe III-Niveau im Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen gewesen war, war es der erste Black Type-Sieg. „Sie braucht eigentlich weichen Boden, aber das war bei einigen anderen Pferden in diesem Rennen so. Auf dem Fahrplan steht die Diana, eventuell die italienischen Oaks. Aber wir lassen sie erstmal nach Hause kommen und dann entscheidet das Pferd und natürlich der Besitzer“, so Hachtsee-Racing Manager Wilhelm Feldmann nach dem Rennen.












