Wie geplant über 2000 Meter konnte am Sonntag in St. Moritz der mit 100.000 Franken dotierte Evangelos Pistiolis Foundation 85. Große Preis von St. Moritz gelaufen werden. 13 Pferde kamen im höchstdotierten Rennen der Schweiz an den Start, darunter aus Deutschland Peter Schiergens Principe (Esentur Turganaaly Uulu) und Michael Figges Snow Player (Patrick Gibson).
Und Letztgenannter – wen wundert das bei dem Namen – konnte das Schnee-Highlight ganz souverän gewinnen. In einer Dreierwette der Außenseiter verwies der vierjährige Dariyan-Sohn aus dem Besitz von Paul Bowden, der erst sein viertes Rennen absolvierte, Miroslav Weiß‘ Riesenaußenseiter Look To Remember (Tim Bürgin) auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Ex-Deutsche Nerion (Karin Suter/Sergio Urru). Der favorisierte Vorjahressieger Saadi landete nur im geschlagenen Feld, wie auch der zweite deutsche Starter, Principe.
Snow Player sah man früh im Vordertreffen, während Principe, der am Ende Platz neun belegte, sich im hinteren Mittelfeld nie leicht tat. Als es in die letzte Gegenseite ging, übernahm Snow Player alleine die Spitze und setzte sich dann auf einige Längen vom Feld ab. Auch wenn Look To Remember im Einlauf noch einmal alles versuchte, kam der deutsche Außenseiter nie in Gefahr.
„Das ist unglaublich. Ich liebe dieses Pferd. Auch zu Hause reite ich ihn immer. Das ist ein richtig gutes Pferd, das habe ich immer gesagt, auch wenn er nicht ganz einfach zu reiten ist. Ich bin gut um die Bögen gekommen, es hat alles gepasst“, so Siegjockey Patrick Gibson nach dem Sieg.












