Die letzten beiden deutschen Starter gab es am Sonntag in St. Moritz im vierten Rennen des Tages, einem mit 20.000 Franken dotierten 1800 Meter-Altersgewichtsrennen, das als Vorbereitung zum Großen Preis von St. Moritz, dem Hauptrennen des White Turf Meetings in zwei Wochen, gilt.
Das deutsche Duo in dem Rennen, das von acht Pferden bestritten wurde, bestand aus Michael Figges Snow Player (Patrick Gibson), und dem von Peter Schiergen vorbereiteten Principe (Esentur Turganaaly Uulu), die beide auch eine Nennung für den Großen Preis von St. Moritz haben. Doch beide Pferde hatten ganz unglückliche Rennen, sodass es auch in diesem Rennen für die hiesigen Starter nichts zu holen gab.
Zunächst hatten Snow Player und Principe, als Dritter, bzw. Vierter, eine gute Position im Feld, das vom Grand Prix-Sieger des Vorjahres, Andreas Schärers Saadi (Clement Lheureux) vor Karin Suters Top Max (Pablo Werder) angeführt wurde.
Doch Mitte der Gegenseite kam Top Max plötzlich zu Fall, und Patrick Gibson, der mit Snow Player hinter diesem lag, musste bei diesem Zwischenfall aus dem Sattel. Principe wurde im weiteren Verlauf des Rennens sowohl im Schlussbogen, als auch in der Zielgeraden, mehrfach krass vom reiterlosen Snow Player behindert, was eindeutig eine bessere Platzierung kostete.
Letztlich kam der Asterblüte-Vertreter nur als Sechster über die Linie. Vorne war Saadi ein unangefochtener Sieger, Platz zwei ging an Claudia Ernis Spinello (Martin Laube), Dritter wurde der Ex-Deutsche Queroyal (Koen Clijmans), ein Stallgefährte des Siegers.
Die gestürzten Jockeys Pablo Werder und Patrick Gibson blieben ohne schwerwiegende Verletzungen, was auch für Snow Player gilt, während Top Max in die Tierklinik gefahren werden musste.












