Erster deutscher Starter in Chantilly war am Samstag der von Peter Schiergen für den Stall Nizza betreute Zweijährige Nasomo. Und der Australia-Sohn, nach seinem leichten Badener Debütsieg in der Maidenklasse diesmal erstmals auf Gruppe III-Parkett unterwegs, zog sich im Prix de Conde sehr gut aus der Affäre.
Von Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev, der heute seinen 30. Geburtstag feiert, direkt ins Vordertreffen beordert, kam er lange auch für den Sieg in Frage. In der Bahnmitte konnte man relativ früh absehen, dass er die weiter innen positionierten Kontrahenten packen könnte, was er dann auch tat.
Die weiter außen aufkommenden Victoria Road (am Ende Sieger), in Teilbesitz von Georg von Opels Rennsportunternehmen Westerberg und von Starcoach Aidan O’Brien in Irland trainiert, und Rashford (Yann Barberot, im Ziel Zweiter) konnte der Domstädter dann aber schnell nicht mehr halten und passierte den 1800 Meter-Pfosten schließlich als Dritter, was seinem Trainer nach eine sehr gute Leistung war: „Es war sein zweiter Start und er hat sich weiter verbessert. Nach Frankreich zu gehen war sicher etwas gewagt, aber Black Type war das Ziel und das hat er jetzt geschafft. Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden.“
Ob die Rennsportgemeinde den Asterblüte-Vertreter in diesem Jahr noch einmal zu sehen bekommt, steht aktuell noch nicht fest. „Wir warten jetzt mal ab, wie er nach Hause kommt, und dann sehen wir weiter“, so Schiergen weiter.
Der Sieger gewann am Ende sicher mit einer guten Länge Vorsprung, Nasomo folgte weitere dreieinhalb Längen zurück.












