Der zweite Renntag des diesjährigen Dubai World Cup Carnivals stand am Freitag mal wieder ganz im Zeichen der „Blauen“. Gemeint ist natürlich Godolphin, die Rennsport-Operation von Scheich Mohammed Al Maktoum. Denn nicht weniger als fünf der sieben Rennen gingen an Godolphin-Pferde, zudem kam man noch zu drei zweitenk, und ebenso vielen dritten Plätzen.
Auch die beiden zur Gruppe II zählenden Hauptrennen, das Al Rashidiya (1800 m, 180.000 Dollar, Gras), und das Al Fahidi Fort (1400 m, 180.000 Dollar, Gras), wurden von Godolphin-Pferden gewonnen. Im Al Rashidiya gab es mit Desert Fire (Saeed Bin Suroor/Hector Crouch, 19,0:1) vor Royal Fleet (Charlie Appleby/James Doyle) und Art Du Val (Charlie Appleby/William Buick) sogar eine Godolphin-Dreierwette.
Im Al Fahidi Fort gab es erwartungsgemäß den Treffer für Charlie Applebys Naval Crown. Der Vierte der letztjährigen 2.000 Guineas setzte sich als 1,7:1-Favorit unter William Buick leicht, mit einer Länge Vorsprung, gegen Ahmad Bin Harmashs Story Of Light (Mickael Barzalona) und Zainhom (Musabbeh Mheiri/Antonio Fresu) durch. Ein tolles Rennen lief der von Carina Fey trainierte Manjeer (Eddy Hardouin), der als drittlängster Außenseiter im 14köpfigen Feld in einer ganz engen Ankunft auf den fünften Platz kam. Das war eine starke Form des Dritten aus der letztjährigen Goldenen Peitsche.
Das dritte Grupperennen, die zur Gruppe III zählenden Dubawi Stakes, wurden allerdings nicht von einem Godolphin-Pferd gewonnen, denn Godolphin hatte in der mit 150.000 Dollar dotierten 1200 Meter-Prüfung auf der Sandbahn keinen Starter. Mit zwei Längen Vorsprung siegte hier Doug Watsons Al Tariq (Pat Dobbs, 3,2:1) vor Freedom Fighter (Bhupat Seemar/Tadhg O’Shea), hinter dem On The Warpath (Musabbeh Mheiri/Antonio Fresu) den dritten Platz belegte.













