Am vergangenen Samstag wurde die Kölner Sandbahn offiziell für den Trainingsbetrieb freigegeben.
Erste Eindrücke haben zu einem kurzfristig anberaumten Treffen von Trainern, Besitzern, Experten und dem Rennverein am Dienstag auf der Bahn geführt. Die Tiefe der Sandbahn, die sich bei den ersten Galopps offenbar als extrem kräftezehrend herausgestellt hat, stand im Mittelpunkt der Diskussionen.
Die Sport-Welt hat das zum Anlass genommen, bei den Trainern nach einem ersten Eindruck in Sachen der neuen Sandbahn nachzufragen. Am Mittwoch wird, planmäßig wie letzte Woche angekündigt, der Rennverein eine Stellungnahme zu den Baumaßnahmen herausgeben.
Henk Grewe: „Die Sandbahn ist gut. Die Drainage funktioniert perfekt. Logischerweise ist die Sandbahn im Moment noch zu schwer was aber vollkommen normal ist. Die Bahn muss sich setzen. Wie vorgeschlagen Sand abzutragen, ist der komplett falsche Weg. Man muss jetzt einfach etwas Geduld haben und mit den richtigen Hilfen die Bahn unterstützen. Aber auch im Moment ist die Bahn absolut keine Gefahr für die Gesundheit der Pferde. Die Bahn ist sehr anspruchsvoll. Das heißt man muss seine Arbeit daran anpassen.“
Karl Demme: „Kein Kommentar.“
Waldemar Hickst: „Der Sand ist sehr, sehr schwer. In diesem Zustand kann man auf der Bahn keine Pferde vorbereiten.“
Andreas Suborics: „Aktuell ist die Bahn noch etwas zu tief, es wurde aber heute beschlossen, dass nachgebessert wird, und dann sollten wir in einer bis zwei Wochen eine top Trainingsbahn haben.“
Sarah Weis: „Ich war bei dem Termin am Dienstag nicht vor Ort, da ich mit meinen Pferden in Chantilly bin. Wir haben am Samstag das erste Mal auf der Bahn gearbeitet und es ist alles noch sehr frisch und natürlich ist die Bahn auch tief. Meine Pferde sind nur ruhig gegangen. Wir hoffen, dass sich das alles noch setzt. Meine Pferde kommen wohl mit der Bahn klar. Jedenfalls stand kein Wasser auf der Bahn. Die Pferde haben die letzten Monate nur auf der weißen Bahn arbeiten können und müssen sich jetzt erst einmal umstellen.“
Peter Schiergen: „Es ist doch erstmal gut, dass wir eine neue Sandbahn haben und nach den letzten Regentagen kann ich sagen, das Problem „Wasser auf der Bahn“ ist weg. Natürlich ist die Bahn neu, sie muss individuell gepflegt werden und Sand und Struktur müssen sich erst einmal setzen. Ich freue mich aber, dass die Baustelle jetzt fast vorbei ist und wir wieder normal arbeiten können. Ein finales Urteil kann ich sowieso erst nach der Saison abgeben. Fakt ist, alle Menschen bekommen einhundert Tage im neuen Amt, die Sandbahn von mir auch.“












