Start im Engadin – „Das Eis ist hervorragend“

Am Sonntag beginnt in St. Moritz zum 113. Mal das White Turf-Meeting mit dem ersten von drei Renntagen. „Auch in diesem Jahr liegen Spannung pur und spürbare Begeisterung in der Luft, wenn am 2. Februar 2020 um 11:30 Uhr der Startschuss für das erste Rennen fällt (zum Tagesmarkt). Die Anziehungskraft des White Turf ist ungebrochen und so erwartet die Zuschauer am ersten Rennsonntag ein besonders starkes Starterfeld“, heißt es von Seiten des Veranstalters, der bei der Präparation des Moritz-Sees auf sogenannten technischen Schnee zurückgreifen musste, um für die Aktiven beste Voraussetzungen zu garantieren. Das berichtet horseracing.ch.

„Wir sprechen nicht von Kunstschnee, sondern von technischem Schnee. Daran ist nichts künstlich, es werden keine Zusatzstoffe hinzugefügt. Wir pumpen Wasser aus dem See, aus welchem mit Druck und Kälte dann Schnee wird“, so Markus Berweger. Der Bauingenieur ist CEO der See-Infra AG, welche im Mandatsverhältnis für die Gemeinde St. Moritz die Infrastrukturanlagen auf dem See erstellt. „Technischer Schnee“, so Berweger weiter, „ist vier- bis fünfmal dichter als vom Himmel gefallener Schnee, die Beschaffenheit der Schneekristalle sei ganz anders. „Das bedeutet, dass wir diesen Schnee viel weniger lange pressen müssen. Wenn Naturschnee fällt, müssen zwei Pistenfahrzeuge permanent im Einsatz sein.“ Es ist also alles bereit. „Dank der anhaltend tiefen Temperaturen ist das Eis hervorragend“, berichtete Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz.

Auch deutsche Pferde werden am ersten Tag am Start sein.

 

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