Carvalho: „Mussten Taktik kurzfristig umstellen“

Was für eine Leistung des Schlenderhaners Alson, der sich am Sonntag in ParisLongchamp im zur Gruppe I zählenden Qatar Pirx Jean-Luc Lagardere nur Victor Ludorum geschlagen geben musste. Strahlende Gesichter natürlich im gesamten Team des Areion-Sohnes.

„Nein, keine Enttäuschung dass wir nicht gewonnen haben. Das war eine sehr, sehr gute Leistung. Wir mussten kurzfristig die Renntaktik umstellen, weil keiner nach vorne ging. Ich wollte ihn auf jeden Fall nicht zwischen den Pferden sehen, damit er einen glatten Rennverlauf bekommt. Natürlich wäre ihm ein schnelleres Renntempo noch besser zu Pass gekommen, aber auf dem weichen Boden war im Zweifel nicht mehr möglich. Im Prix Lagardère den Ehrenrang zu erreichen ist wirklich sehr gut. Seine Mutter stammt von Galileo, er hat genug Stamina im Pedigree um die 1600 Meter zu stehen, das hat er bewiesen. Bezüglich des Bodens hatte ich wenig Bedenken, er ist ein Areieon-Sohn, die können ja fast alle so einen Boden. Es war mehr der Rennverlauf, der mich am Anfang zweifeln ließ“, so Jean-Pierre Carvalho nach dem Rennen. Man will nun abwarten, wie Alson das Rennen verdaut und dann wird man weiter sehen.

Wie General Manager Gebhard Apelt aus Köln mitteilte, könnte Alson in diesem Jahr aber durchaus noch einmal an den Start kommen. Das Grand Criterium ist eine Option.

 

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