Nach Gleneagles Sieg am Samstag auf dem Curragh in den Irischen 2000 Guineas (Gr.I) und den klassischen Treffern am ersten Maiwochenende mit Gleneagles und Legatissimo in den englischen Pendants, hatte am Sonntag vermutlich jeder mit dem vierten diesjährigen Sieg von Ryan Moore auf dieser Ebene mit Aidan O’Briens Found in den Irischen 1000 Guineas (Gr.I) gerechnet.
Doch Jim Bolger und sein Jockey Kevin Manning machten dem erfolgsverwöhnten Team O’Brien/Moore einen Strich durch die klassische Rechnung. Mit der Teofilo-Tochter Pleascach, die als 65:10 Co-Favoritin gestartet war, siegte das irische Klasse-Team gegen die 22,5:10 Favoritin Found und Godolphins große Außenseiterin Devonshire. Doch Bolger musste schwitzen und erlebte fast ein Newmarket Guineas-Deja vu.
Wie damals mit Godolphins Lucida, die von Ryan Moore und David Wachmans Legatissimo kurz vor der Linie für den Englischen 1000 Guineas-Triumpf abgefangen wurde, rückte Found in denselben Legatissimo-Farben der irischen Vollblut-Giganten Tabor-Magnier-Smith seiner Pleascach auf den letzten 200 Metern bedrohlich auf die „Pelle“. Bolgers Dreijährige hatte ca. 300 Meter vor der Linie die Führung von ihrer Teamkollegin und Pacemakerin Mainicin übernommen, aber im Gegensatz zu Lucida hielt die Dreijährige, die Bolgers Ehefrau gehört, dagegen und blieb im Ziel mit einer dreiviertel Länge im Vorteil.
Bolger und Manning, die diesen Stuten-Klassiker 2007 zum ersten Mal gemeinsam mit Finsceal Beo gewonnen hatten, mussten zusätzlich zur erwähnten Zitterpartie auch noch eine Überprüfung der Rennleitung überstehen, da ihre Siegerin Found kurz vor der Linie gestört hatte, doch die Stewards änderten nichts am Ergebnis.










