Empoli bleibt ohne Chance im Grand Prix de Saint-Cloud

Als längster Außenseiter war der von Peter Schiergen für Valentin Bukhtoyarov und Eugeny Kappushev trainierte Halling-Sohn Empoli in den Grand Prix de Saint-Cloud gegangen, die mit 400.000 Euro dotierte Gruppe I-Prüfung über 2400 Meter auf der gleichnamigen Bahn. Und leider konnte der Vierjährige aus Deutschland nicht positiv überraschen.

Von Beginn an sah man den Hengst, der von Umberto Rispoli geritten wurde, in dem Gruppe-Kracher auf dem siebten, und damit letzten Platz. Und die rote Laterne konnte Empoli (Foto) zu keinem Zeitpunkt abgeben. In der Zielgeraden verlor er sogar den Anschluss an die vorderen Pferde.

Lange sah es nach einem Sieg des von Lady Jane Cecil für Khalid Abdullah trainierten Frankel-Bruders Noble Mission aus, der umnter Martin Dwyer von Beginn an das Kommando hatte, und in der Zielgeraden einem sicheren Sieg entgegen zu streben schien.

Doch auf den letzten Metern spürte der Galileo-Sohn sein Pensum. das nutzte Christophe Patrice-Lemaire auf dem von Pascal Bary trainierten Seriensieger Spiritjim aus.

Der vierjährige Hengst, ebenfalls von Galileo stammend, kam immer näher, und kurz vor der Linie hatte die 66:10-Chance, die zuletzt bereits den Grand Prix de Chantilly gewonnen hatte, Noble Mission erreicht.

Im Ziel war Spiritjim mit einem Kopf im Vorteil. Dichtauf war als Dritte, nur einen kurzen Hals zurück, die Stute Siljan’s Saga, die zuletzt in Saint-Cloud den Prix Corrida gewonnen hatte.

Für den Sieger Spiritjim war es der erste Gruppe I-Treffer seiner Karriere. Die Enttäuschung des Rennens war der favorisierte Flintshire aus dem Stall von Andre Fabre, der früh nicht mehr zwingend war und schließlich nur als Fünfter über die Linie kam.

Einen guten zweiten Platz belegte im Prix de Malleret, einer Gruppe II-Prüfung über 2400 Meter für dreijährige Stuten, die von Andre Fabre trainierte Ammerländerin Savanne. Die Rock of Gibraltar-Tochter musste unter Maxime Guyon in dem mit 150.000 Euro dotierten Rennen nur die favorisierte Aga Khan-Stute Dolniya (Christophe Soumillon) aus dem Stall von Alain de Royer-Dupre vor sich dulden. Dritte wurde Lavender Lane. Sechs Pferde kamen in dieser Prüfung an den Start.

Im Rahmenprogramm gab es einen deutschen Sieg durch den von Sascha Smrczek trainierten Dreijährigen Sixcentdixneuf, der unter Gerald Mosse als 50:10-Chance ein Verkaufsrennen über 2100 Meter, das mit 23.000 Euro dotiert war, mit fünf Längen Vorsprung gewann.

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