Dass man am Tag nach dem Iffezheimer Frühjahrs-Meeting möglichweise Schwierigkeiten bekommt, genügend Startpferde für einen After-Work-Renntag zu akquirieren, dessen waren sich die Verantwortlichen des Düsseldorfer Renn- und Reitvereins wohl bewusst und so entschloss man sich dazu, die Rennpreise zu erhöhen, um den Anreiz für einen Start auf dem Grafenberg für die Aktiven attraktiver zu machen, wenn nicht sogar eine lohnende Alternative zu bieten, da die Felder bei oftmals ähnlichem Preisgeld doch etwas kleiner sind, als in Baden-Baden.
Der Star des Tages kommt dann auch gleich im ersten Rennen an den Start. Im Dreijährigen-Rennen über 1700 Meter sollte Peter Schiergens Nadelwald (Adrie de Vries) eigentlich keine größeren Probleme habe zu gewinnen. Pferde für die Platzierungen sind Antalya (Markus Klug/Andreas Helfenbein) und die Debütantin Fata Morgana (Jean-Pierre Carvalho).
Nach fast acht Wochen Verletzungspause gibt Jockey Alexander Pietsch am Montag sein Comeback. ‚Ich habe mein Comeback eigentlich für den Dresdner Renntag angedacht, aber Christian von der Recke und Jozef Oost gaben mir die Chance schon am Montag wieder anzugreifen‘, so Pietsch, der sich nach einem guten Saisonstart mit dem Sieg im Moritz-Grand Prix auf Christian von der Reckes Future Security in der Morgenarbeit am 29. März einen Schulterblattbruch zuzog.
Am Montag reitet Alexander Pitesch, der tags zuvor 42 Jahre alt wird, für Christian von der Recke Magic Dash im Ausgleich IV über 1700 Meter und für Jozef Oost Historic Occasion im Ausgleich III über 1400 Meter. Auch Sabrina Wandt wird am Montag ihr Comeback geben. Sie reitet im fünften Rennen Christian von der Reckes Tinley Lodge.
Im zweiten mittleren Handicap des Tages über 2200 Meter versucht sich Markus Klugs Weltklasse (Andreas Helfenbein) erstmals in ihrem Leben gegen ältere Pferde, die größte Gegnerin ist aber wohl die gleichaltrige Alpinia (Adrie de Vries) aus dem Stall von Peter Schiergen.









