Alle Augen waren im Maidenrennen der Dreijährigen über 2200 Meter in Köln auf den Schlenderhaner Ito (Foto) gerichtet. Nach seinem guten Debüt, bei dem er noch grün war, und Dritter wurde, trat der Adlerflug-Sohn aus der Diana-Siegerin Iota als 21:10-Favorit an. Und unter Filip Minarik wurde der Hengst, der eine Nennung für das Oppenheim-Union-Rennen besitzt, dieser Rolle auch vollauf gerecht.
Start-Ziel ließ er der von den beiden Klug-Pferden Red Pepper und Erato angeführten Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, gewann überlegen mit fünf Längen Vorsprung. Das machte durchaus Appetit auf mehr.
Natürlich durfte am Mehl-Mülhens-Renntag auch ein Sieg für das Gestüt Röttgen nicht fehlen. Und für diesen sorgte gleich im ersten Rennen, einem wohl sehr gut besetzten 2200 Meter-Rennen für dreijährige Stuten, die von Markus Klug trainierte Weltmacht. Die von Mount Nelson stammende Stute aus der Gruppesiegerin Wild Side siegte als 17:10-Favoritin unter Andreas Helfenbein Start-Ziel ganz überlegen.
Nachdem sie bereits beim Debüt in Düsseldorf erfolgreich war, dürfte die Stute somit eine ganz heiße Anwärterin auf den Henkel-Preis der Diana, das Deutsche Stuten-Derby, sein.
Nur eine halbe Stunde später gab es dann im Ausgleich II über 2200 Meter den zweiten Röttgener Sieg, als die Sternkönig-Tochter Nashita (Markus Klug/Andreas Helfenbein) gegen Quiania und Magaluf erfolgreich war.
Neben Andreas Helfenbein und Markus Klug konnte auch Filip Minarik zwei Rennen gewinnen. Der Tscheche siegte nicht nur mit Ito, sondern auch dem von Miltcho Mintchev trainierten Elis Gury im Ausgleich III über 2200 Meter, der somit bei seinem zweiten Start zu seinem zweiten Sieg kam.










