Die Fegentri machte am Wochenende Station im Oman. Im Zuge des Longines World Fegentri Championship kamen in dem Sultanat am Persischen Golf Reiterinnen und Reiter aus insgesamt neun Nationen an den Start. Und die deutschen Vertreter schnitten dabei sehr gut ab. Allen voran Michelle Blumenauer, die auf der Rennbahn Barka, die gut eine Autostunde von der Hauptstadt Muscat mitten in der Wüste liegt, mit einem Sieg am Samstag die Führung in der Gesamtwertung übernahm.
Michelle Blumenauer erhielt in dem Rennen für arabische Vollblüter über 1400 Meter den Ritt auf dem achtjährigen Cholly Roger (Khalil Bin Khalifa Al Hinai). Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen löste sich die Deutsche Mitte der Zielgeraden recht einfach und kam zu einem ungefährdeten Sieg. „Ich dachte eigentlich, dass auf der Geraden noch andere Pferde angreifen würden, aber es kam keiner mehr“, freute sich Michelle Blumenauer.
Auch für Vinzenz Schiergen lief es gut 24 Stunden zuvor nicht allzu schlecht. Am Ende sprang für den 16-Jährigen, der über die 1400 Meter Shafgaan (Said Bin Hamed Al Balushi) ritt, Rang vier heraus. Dabei musste er sich aber für Platz drei erst spät geschlagen geben. Bei den Herren gewann am Ende der Vertreter Tschechiens Jindrich Fabris, der We’ll Come (Sulaiman Bin Mubarak Al Amri), unter seinem Sattel hatte. Im Gegensatz zu den Damen, durften die Fegentri-Herren englische Vollblüter reiten.










