Der Fall Berlin Berlin (Foto) – eigentlich dachte man, er wäre abgeschlossen. Nachdem bei der Siegerin des IDEE Hansa-Preis mit Omeprazol ein unerlaubtes Mittel festgestellt wurde, stand eine Disqualifikation der Stute im Raum. Im August dann die Entscheidung. In einer offiziellen Pressemitteilung des Direktoriums hieß es damals:
„Von der Stute Berlin Berlin wurde nach dem Großen Hansa-Preis am 30.06.2013 eine Dopingprobe genommen, in der die Substanz Omeprazol nachgewiesen wurde. Die Bewertung der Analysen durch das Institut für Biochemie der Sporthochschule Köln führt zu dem Ergebnis, dass ein positiver Befund im Sinne der Rennordnung nicht festzustellen ist. In diesem Einzelfall war deshalb keine Disqualifikation auszusprechen.“
Die ursprüngliche Reihenfolge Berlin Berlin vor Runaway hatte danach weiter Bestand. Es folgte ein weiterer Einspruch gegen das Ergebnis und die Rennleitung folgte nun dem Protest des Besitzers des Zweitplatzierten Runaway, dem Gestüt Weiherwiesen, gegen die Zulassung Berlin Berlins.
„Auf das Protestverfahren des Besitzers des zweitplatzierten Pferdes Runaway disqualifizierte die RL die Siegerin Berlin Berlin wegen Feststellung eines unerlaubten Mittels gem. Nr. 623/3 RO i.V.m. Nr. 412 RO und Nr. 535 RO und nahm sie aus der Platzierung“, lautet nun die Begründung.
‚Für die Rennleitung stand bei ihrer Entscheidung im Vordergrund, dass in der A-und B-Probe von Berlin Berlin das unerlaubte Mittel Omeprazol-Sulfid vorhanden war. Das Direktorium hatte eine Disqualifikation aufgrund von Erkenntnissen aus nachträglich genommenen Blut-und Urinproben abgelehnt. Dem ist die Rennleitung nicht gefolgt‘, so der Wortlaut der Presseerklärung am Dienstag.
Der neue Einlauf im Hansa-Preis lautet nun Runaway, Girolamo und Silvaner. Für Trainer Andreas Trybuhl bedeutet dies nun der erste Gruppe-Sieg seit 2009.










