Novellist-Fan Fabre sattelt im Arc gleich 4 mal gegen ihn!

Der große Andre Fabre hat bereits siebenmal den Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen. Im Angesicht dessen kann man schon fast von einer Durststrecke sprechen, die der Chantilly-Magier seit seinem letzten Erfolg mit Rail Link im Jahr 2006 durchmacht.

In die in fast zwei Wochen anstehende Arc-Schlacht, die auf dem Papier bereits eines der historisch besonders wertvollen zu werden verspricht, will Fabre mit vier Startern eingreifen. Sky Hunter wird laut seiner Aussage ebenso wenig antreten wie Team Valors Monsun-Sohn Triple Threat, der auf die Champion Stakes in Ascot hin vorbereitet wird.

Fabre, der mit der französischen Fachpresse seit Jahren kein Wort mehr wechselt, ist gegenüber ausländischen Journalisten deutlich auskunftsfreudiger. Gegenüber der englischen Fachpresse gab er sich jetzt geradezu redselig auskunftsfreudig, was seine verbliebenen vier Arc-Chancen betrifft.

Nicht explicit äußerte er sich dabei zu Penglai Pavilion, der nach seinem zweiten Gruppe II-Platz zu Tres Blue und seinem aktuellen Listensieg in der letzten Woche „auch laufen soll“. Der Monsun-Sohn wird die einzige Hoffnung von Scheich Mohammeds Godolphin-Imperium sein.

RaceBets.com schätzt ihn im Arc-Langzeitmarkt auf einer Stufe mit Ocovango bei 260:10 ein, der Fabres zweiter Monsun-Sohn im größten Galopprennen der Welt sein soll: „Für Ocovango werden wir das Wetter genau im Auge behalten, denn er mag den Boden gerne weicher.“

Das genaue Gegenteil ist laut Fabre bei Flintshire der Fall, der auf elastischer Bahn zuletzt im von Kizuna gegen Ruler of the World gewonnen Arc-Trial direkt hinter Ocovango nur Vierter wurde. Fabres Zitat zu ihm lautet kurz: „Er wird auf gutem Boden laufen.“ Es scheint somit durchaus möglich, dass man mit Flintshire bei unpassenden Bedingungen auf einen Arc-Start verzichtet.

Bleibt Intello, der für Fabre DAS Klassepferd unter seinen vier Chancen ist: „Alle vier haben verdient, im Arc zu laufen, auch wenn sie nicht zu den Topfavoriten gehören. Das Pferd mit der höchsten Klasse ist Intello. E hat am Samstag nicht übermäßig beeindruckt, aber das sollte er auch gar nicht.

Ich will meine Pferde gar nicht in Trials beeindrucken sehen, sie sollen vielmehr so wie Intello ein schönes Rennen serviert bekommen und Selbstvertrauen tanken. Seine Vorbereitung verlief abgesehen vom Start über die Meile im Marois meiner Ansicht nach überhaupt nicht ungewöhnlich.

Guineas, Derby und ein Trial sind doch eher normal für einen Dreijährigen auf dem Weg zum Arc. In Deauville war er ja auch nur hochklassigen Distanz-Spezialisten unterlegen und hat mich keineswegs enttäuscht. Diese Route hat es in der Vergangenheit auch schon gegeben, Marois-Sieger sind bereits im Arc platziert gelaufen.

Natürlich gibt es Pedigree-Experten, die Stehvermögen bei Intello ausschließen. Natürlich steht dahinter auch ein Fragezeichen, sie stehen halt, oder sie tun es nicht. Wir werden es herausfinden und ich sage: Klasse ist die Voraussetzung für Stehvermögen!“, so Fabre ausführlich über sein offensichtliches Mummpferd. RaceBets.com bietet 130:10 auf Intello an. (Zum Langzeitmarkt) In einem der Arc-Spezials sind die vier Fabre-Anwärter im Stall für 70:10 im Angebot. (Zu den Spezials)

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