Der nach seinem so überzeugenden Sieg im Krefelder Dr. Busch-Memorial in den Besitz von Qatar Racing Limited gewechselte und aus Graditzer Zucht stammende Chopin absolviert nach einer verletzungsbedingten Pause wieder Trainingseinheiten. Ob der Santiago-Sohn, der für seinen neuen Besitzer im Epsom Derby (Gr.I) wie auch in den Tercentenary Stakes (Gr.III) von Royal Ascot auf dem siebten Platz eingekommen war, in diesem Jahr noch einmal an den Start kommen wird, ist derzeit noch offen.
Sein Trainer Andreas Wöhler am Donnerstag gegenüber der „Sport-Welt“: „Nach dem Start in Royal Ascot musste Chopin eine Verletzung auskurieren, das Ganze hat doch länger gedauert, als zunächst vermutet. Mittlerweile hat der Hengst aber wieder die normale Canterarbeit absolviert. Es gibt keinen Druck auf einen ersten Start nach der Pause. Chopin hat eine Nennung für den Frankfurter Hessen-Pokal erhalten, das Gruppe III-Rennen führt über 2000 Meter. Ich schließe einen Start in Niederrad nicht aus, aber wir werden abwarten.“
Es war eine wahre acht-Längen-Gala gewesen, die Chopin im April im Krefelder Dr. Busch-Memorial an den Tag gelegt hatte, worauf der Graditzer ins Visier des so mächtig investierenden Qatar-Racing-Management kam. Schließlich verkaufte Hans Wirth vom Gestüt Graditz den Santiago-Sohn, der allerdings bei Andreas Wöhler in Ravensbreg in Training blieb.









