Nuntius und Ivanhowe die Favoriten im ‚Union‘-Rennen

Neun Kandidaten werden am Sonntag für das mit 70.000 Euro dotierte Oppenheim-Union-Rennen in die Startboxen einrücken. Einige Pferde, die an der über 2200 Meter führenden Gruppe II-Prüfung teilnehmen, sind bereits auf Gruppe-Niveau gelaufen und im Geld gewesen, andere haben gerade mal ein Maidenrennen gewonnen, ein Starter war bis jetzt sogar nur in den Vereinigten Staaten von Amerika am Start.

Das „Union-Rennen“ ist nach wie vor die wichtigste Derby-Vorprüfung. Um die Favoritenrolle dürften sich zwei Pferde streiten, die bislang nur in kleineren Rennen am Start waren. Dr. Christoph Berglars Nuntius (Foto), nach zwei Starts noch ungeschlagen, und der Schlenderhaner Ivanhowe aus dem Stall von Wilhelm Giedt. Außer Nuntius und Ivanhowe gibt es aber noch andere, interessante Kandidaten in der Union (Zum Langzeitmarkt).

Den nachgenannten Schulz zum Beispiel. Der Rail Link-Sohn aus dem Stall von Markus Klug konnte seinen überzeugenden Mülheimer Maidensieg auch gleich in besserer Gesellschaft bestätigen. Ebenfalls bereits in einer größeren Aufgabe am Start war der Night Magic-Bruder Night Wish (Wolfgang Figge), der als Vierter im Bavarian Classic zeigte, dass er ein gutes Pferd ist. Erstmals wird Starjockey Frankie Dettori im Sattel des Hengstes sitzen, den man frühzeitig für die Kölner Derbyvorprüfung, aber auch für das Derby verpflichtete.

Die Farben des Kölner Vereinspräsidenten Eckhard Sauren vertritt Noble Galileo, der sowohl im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler in Frankfurt, als auch im Derby-Trial in Hannover als Dritter über die Linie kam. Der Ebbesloher Empoli, bei dessem Trainer Peter Schiergen es aktuell nahezu gigantisch läuft, muss seine Form aus Baden-Baden, als er sechs Längen hinter Schulz blieb, überbieten, was mehr noch für Werner Heinz´ Saint and Sinner gilt, der als einziges siegloses Pferd im Rennen natürlich Riesenaußenseiter ist, gilt.

Auch Norbert Sauers Orsello soll seinen siebten Platz aus dem Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler korrigieren, sein Trainer hat unverändert Mumm auf ihn. Komplettiert wird das Feld des Union-Rennens durch den „Exoten“ Quinzieme Monarque. Der früher von Tom Albertrani trainierte Rock Hard Ten-Sohn steht seit April im Stall von Trainer Jens Hirschberger. Eine ausführliche Vorschau auf der „Union-Rennen“ und eine Einzelvorstellung aller neun Starter finden Sie in der nächsten „Sport-Welt“ die am Freitag erscheint.

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