Die Kölner „Union“ – ein Rennen, wie ein Versprechen. Wer hier gut läuft, der ist oft auch im Deutschen Derby weit vorne zu finden. Nicht umsonst gilt das Gruppe II-Rennen, welches an diesem Sonntag unter dem Patronat der Sparkasse Köln/Bonn zum 191. Mal entschieden wird, noch immer als der wichtigste Test für das Blaue Band in Hamburg (zum RaceBets.de-Langzeitmarkt) (zum Pferdewetten.de-Langzeitmarkt).
Mit zehn Starter ist die diesjährige Austragung das am kopfstärksten besetzte Union-Rennen seit 2019, als sich der spätere Derbysieger Laccario für das Gestüt Ittlingen ebenfalls gegen neun Gegner durchsetzen konnte.
Ittlingen ist auch in diesem Jahr dabei. Marcel Weiß, als einer von drei Trainern, die zwei Pferde im Rennen haben, greift mit Englishman an. Der Nathaniel-Sohn gilt unter Enzo Crublet durchaus zu den chancenreichen Pferden, gleiches gilt aber auch für Weiß‘ zweiten Starter, Gestüt Schlenderhans Sharpnshady unter Stalljockey Sibylle Vogt.
Zu den Top-Favoriten zählen der von Andreas Wöhler für die Westminster Stud GmbH trainierte Westminster Rocket (Eduardo Pedroza) und Eckhard Saurens Weekend Warrior (Thore Hammer-Hansen) aus dem Quartier von Henk Grewe, und auch der im Besitz von Liberty Racing 2024 Platin stehende Kairos (Leon Wolff), der „zuletzt ein wenig enttäuschte“ (Grewe), wird von den Buchmachern höher eingeschätzt.
Wöhlers zweites Eisen im Feuer ist Stall Mandarins Mystic Charly (Michal Abik), der aber ebenso wie sein Stallgefährte Spezialist (Yasmin Almenräder/Benjamin Marie) nicht zur direkten Favoritengruppe zu zählen ist. Das gilt auch für Stall Nizzas Abachi (Peter Schiergen/Bauyrzhan Murzabayev), Dr. Christoph Berglars Helvetois (Waldemar Hickst/ Rene Piechulek) und Varley (Maxim Pecheur/Martin Seidl) aus dem Besitz des HJ Racing Teams.
Gegen die Außenseiter spricht zudem, dass die „Union“ in den letzten Jahren ein Rennen der gemeinten Pferde war. Zuletzt gewann mit Straight im Jahr 2023 ein Pferd zu höherer Quote. Sein Sieg damals zahlte 10,2:1.












