Von 7 Startern Winters Giofra die Nr.1 der ?Grande Nation‘

Sieben Starter hatten die Franzosen am World Cup-Tag. Zumindest Vollblüter. Rechnet man den für Frankreich laufenden Al Mamun Monlau, der unter Christophe Soumillon das Araber-Eröffnungsrennen gewann, nicht mit, blieb Frankreich wie Deutschland am Samstag sieglos. Keiner der sieben in der Wüste gestarteten Galopper gewann eines der Millionen-Rennen Meydans.

Doch ganz so bitter wie die deutsche Bilanz fiel jene Frankreichs dann doch nicht aus. Der Grund dafür war Giofra. Diese zeigte die beste Leistung aller Franzosen, wurde Dritte im gigantisch besetzten Dubai Duty Free. Mit ihrer Gruppe I-Platzierung verdiente die fünfjährige Dansili-Tochter für Besitzer Jürgen Winter auf einen Schlag 500.000 US-Dollar. Der Start in dem 1777 Meter-Rennen hatte 50.000 US-Dollar gekostet.

Neben Giofra, der von Orpen stammende Mutter Gracefully ebenfalls auf Gruppelevel triumphierte, versuchte sich mit French Fifteen ein weiterer Franzose im Duty Free, landet nach einem eher durchwachsenen Peslier-Ritt allerdings im geschlagenen Feld.

Im Dubai Sheema Classic hatten die Franzosen gegen St Nicholas Abbey und Japans Gentildonna zwar keinerlei Chanen, verkauften sich mit den Plätzen Drei (Very Nice Name), Vier (Dunaden) und Fünf (Shareta) aber mehr als achtbar.

Gleiches galt für den in Deutschland auf Gruppe I-Level erfolgreichen Meandre, der als Sechster m World Cup immerhin noch 200.000 US-Dollar verdiente. Die zwei weiteren Frankreich-Starter Verema (Gold Cup) und Sarkiyla (Godolphin Mile) belegten die Plätze drei und vier.

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