Mehrere deutsche Pferde kamen am Mittwochabend bei der Veranstaltung im französischen Amiens an den Start. Auf der Bahn in der Picardie gab es dabei einen Sieg und mehrere Platzierungen, alle deutschen Starter verdienten Geld. Für den Sieg sorgte die Ammerländerin Aosta Spring aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen.
Die Hurricane Run-Tochter, die mit viel Kondition von der Sandbahn antrat, wurde in einem Verkaufsrennen über 2200 Meter, das mit 14.000 Euro dotiert war, von Filip Minarik geritten. Und der Tscheche hatte der Vierjährigen, die als 47:10-Chance an den Start kam, gleich eine gute Position an zweiter Stelle gesichert.
In der Zielgeraden schritt die deutsche Stute zum Angriff und kam schließlich leicht mit eineinviertel Länge Vorsprung als Siegerin über die Linie.
Lange auch für den Sieg in Frage kam in einem Dreijährigenrennen über 2200 Meter der von Waldemar Hickst für den Stall Nizza trainierte Hengst Nicolosio (Alexander Pietsch). Der Peintre Celebre-Sohn (32:10) mischte immer mit, musste sich in dem 16.000er aber der Mitfavoritin Ferevia mit einer halben Länge geschlagen geben. Dennoch gab der Hengst ein gutes Debüt.
Etwas mehr erwartet hatte man in einem Altersgewichtsrennen (2200 Meter, 14.000 Euro) von seinem Trainingsgefährten Sommernachtstraum, der unter Maxime Guyon als 22:10-Favorit ins Rennen ging, doch der ehemalige Derbystarter kam nur als Vierter über die Linie. Im Finish wurde er vom Sieger auch noch krass behindert, was die Rennleitung den Ausgang des Rennens überprüfen ließ, doch beließen es die Stewards bei der ursprünglichen Platzierung.
In einem Verkaufsrennen über 2200 Meter, das mit 14.000 Euro dotiert war, belegten die deutschen Starter Decorum (S.Smrczek/E.Hardouin) und Quick Prinz Poldi (Fr.S.Weis/A.Weis) die Plätze drei, bzw. vier.










