Im Hauptrennen des Sonntags in Dortmund, einem Ausgleich III über die neutrale Distanz von 1800 Meter, sorgte Stall Saalegolds Touch of Time als letzter Außenseiter mit einer Quote von 128:10 für eine Überraschung. Mit Piotr Krowicki ließ der Gast aus Halle auch gegen die Seriensieger Hoseo und Elgin nichts anbrennen.
Es war allerdings nicht der erste Sieg des siebenjährigen Hengstes auf Dortmunder Sand, der für auch für den ersten Jahrestreffer für Angelika Glodde sorgte. „Wir hatten uns zwar schon im Vorfeld gewisse Chancen ausgerechnet und waren auch gut gerüstet. Aber die Distanz von 1800 Meter schien unserem Pferd einen Tick zu weit zu sein“, glaubte Andreas Neugeboren, der Geschäftspartner von Angelika Glodde. Doch wurden diese Zweifel rasch ausgeräumt.
Ebenfalls zum ersten Sieg, dazu nach der unfreiwilligen Pause, kam auch die Kölner Trainerin Sarah Weis, die mit Ehemann Alexander das abschließende Rennen mit der Schimmelstute Charmony überlegen gegen die frische Siegerin La Padrona, die vor zwei Wochen für den 1.000 Erfolg von Andre Best sorgte, hinkam.
Während War Bride bei ihrem zweiten Start in diesem Jahr zum zweiten Sieg kam, sorgte Jobst Overbecks siebenjährige Stute Senara schon für eine kleine Überraschung. Denn bereits in der Zielgeraden war abzusehen, dass sie auch gegen den Schlussangriff der überraschend stark laufenden Anna Greta hinkommen würde. Dritte wurde Favorfoot Danon vor der Außenseiterin Sternengold.
Die Favoritin Shakti enttäuschte und wurde nur Sechste. So zahlte die Viererwette stolze 89.912:10 und wurde dreimal getroffen!
Der Umsatz in Dortmund belief sich auf 133.539 Euro.










