Der komplette Vorstand des Dresdener Rennvereins ist zurückgetreten. Das teilte der Rennverein am Montag in einer Pressemitteilung mit. Grund für den Rücktritt sind notwendige bauliche Maßnahmen, an der denkmalgeschützten Holztri-büne, die man zur Auflage bekommen hat, deren Kosten aber die wirtschaftliche Kraft des Vereins übersteigen würden.
„Für die sich abzeichnenden ganz erheblichen Investitionen für den Brandschutz sehe ich derzeit keine Gegenfinanzierung, “ wird Matthias Stier, Präsident des Dresdner Rennvereins in der Mitteilung zitiert.
„In diesem Zusammenhang geht es mittlerweile um einen sechsstelligen Betrag. Bevor wir die gesamte Rennsaison 2013 gefährden – und zudem die hohe Reputation Dresdens als traditionellen und erfolgreichen Galopprennbahnstandort – nur weil uns eine moderne Tribüne bzw. das Geld zu einer zeitgemäßen Modernisierung fehlt, und alles andere eigentlich stimmt und wir genug Renntage bieten können, werden wir alles daran setzen, eine Lösung zu finden,“ so Matthias Stier.
Man setzt nun auf intensive Gespräche mit der Stadt, Sponsoren, Freunden und Förderern der Dresdner Pferderennbahn. „Nicht nur als Erbbauberechtigter der stadteigenen Immobilie fühlen wir uns dem Denkmalschutz und Sicherheitsauflagen verpflichtet,“ betont Stier in der Pressemitteilung des Vereins.
Man hat nun eine außerordentliche Migliederversammlung einberufen, die noch im Januar stattfinden soll. Präsident Matthias Stier und sein Vorstand sind mit Wirkung zum Termin der außerordentlichen Mitgliederversammlung zurückgetreten.









