In Winterfavorit-Trial in Köln hatte Stall 24’s Black Arrow nach einer langen Kampfpartie knapp die Oberhand über Pastorius behalten. Doch am Sonntag revanchierte sich der Soldier Hollow-Sohn aus dem Stall von Trainer Mario Hofer auf seiner Heimatbahn im German Racing – Herzog von Ratibor-Rennen. Denn der Hengst siegte vor Black Arrow und Laeyos.
Die 30:10-Chance des Stalles Antanando, für den es in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1700 Meter der bislang größte Erfolg war, war unterwegs unter Terry Hellier auf dem dritten Rang zu sehen. In der Zielgeraden hatte Pastorius an der Innenseite die größten Reserven und kam relativ leicht an den bis dahin um den Sieg kämpfenden Black Arrow und Laeyos vorbei (Video ansehen).
Black Arrow, dessen Mitbesitzer Claudio Pizarro eigens aus Bremen angereist war, um seinen Hengst zu unterstützen, hatte vor dem Rennen die Boxentür durchbrochen. Unterwegs sah man ihn hinter dem führenden Laeyos auf dem zweiten Rang.
In der Geraden kam dann schnell sein Angriff auf den Pacemaker, doch so richtig lösen konnte er sich von diesem zunächst nicht. Und dann tauchte an der Innenseite eben Pastorius (Foto) auf und kam noch zu einem 1 1/2-Längen-Sieg.
Dabbitse auf dem vierten Rang und der mit veränderter Taktik (vom letzten Platz) gerittene Mitfavorit Energizer hatten keine Chance auf eine bessere Platzierung.
‚Das ist ein emotionaler Sieg für mich, denn mit dem Besitzer, der das Pferd auch selbst gezüchtet hat, bin ich sehr gut befreundet. Als er in der Zielgeraden innen ansetzte, war ich bereits guten Mutes, dass er gewinnen kann. Das nächste Ziel wird im kommenden Jahr wohl das Dr. Busch-Memorial hier in Krefeld sein‘, so Mario Hofer nach dem Rennen.
‚Es war zu wenig Tempo im Rennen, das war nicht nach seinem Geschmack‘, erklärte Jockey Jozef Bojko die Niederlage von Black Arrow.










