In Frankfurt wurde beim vorletzten Renntag 2011 in erster Linie Basissport geboten, doch hatte man Gastjockeys verpflichtet. Der Franzose Christian Hanotel war ebenfalls zu Gast in der Main-Metropole, wie der am Stall von Trainer Tom Dascombe reitende englische Jockey Richard Kingscote.
Dieser hatte in diesem Jahr in Hamburg-Horn mit Brown Panther immerhin den Favoriten im Deutschen Derby geritten, kam bekanntlich in der Hansestadt aber nur auf den fünften Platz.
In Niederrad lief es am Sonntag aber besser, denn dort gewann Kingscote (Foto), der in sechs der acht Rennen in den Sattel stieg, gleich zweimal, kam dabei mit Marion Webers Singha (101:10) und dem von Werner Glanz trainierten Karat (93:10) mit Außenseitern zum Zuge.
Mit Letzterem, der gegen den Dreijährigen Urgestein gewann, schnappte er sich dabei einen der beiden Ausgleiche III. Zudem wurde Kingscote noch zweimal Zweiter. Damit war Kingscote der einzige Aktive an diesem Nachmittag, der mehr als einmal zur Siegerehrung gerufen wurde.
Auch Hanotel gewann ein Rennen, als er Stall Unias Rekonvaleszenten Classic Hero, der im Vorjahr sogar im französischen Derby gestartet war, zu seinem ersten Sieg führte. Den zweiten Ausgleich III gewann die 54:10-Chance Twin Star (Norman Richter) aus dem Stall von Uwe Schwinn.
Der Umsatz von 111.598 Euro war der Veranstalter zufrieden, von außen kamen 56.000 Euro.










