Es sah nach einer schwer lösbaren Aufgabe aus, die im Criterium International (Gruppe I, 1600 m, 250.000 Euro) vor den beiden deutschen Pferden Pakal (Mario Hofer/Olivier Peslier) und Ice Cool (Werner Hefter/Mickael Barzalona) stand, doch Pakal lief ein tolles Rennen, hatte nach einem Rennen aus der Spitze bis kurz vor dem Ziel Siegchancen.
Olivier Peslier hatte den Lord of England-Sohn, der am Toto bei ca. 120:10 notierte, gleich in der Spitzengruppe etwabliert, an der Innenseite ließ er in der Zielgeraden nie nach. Nachdem es fast schon nach einem Sieg für den Hofer-Schützling ausgesehen hatte, flog an der Außenseite aber noch der von Nicolas Clement trainierte Turtle Bowl-Sohn French Fifteen (Thierry Thulliez) vorbei und hatte auf der Linie einen Vorteil von eineinviertel Länge.
Pakal (Foto, Platzquote 40:10) hielt aber Platz zwei und dürfte die wohl beste Form seiner bisherigen Karriere gezeigt haben. Hinter ihm belegten der englische Gast Bonfire und Aidan O’Briens Learn die Plätze drei, bzw. vier. Ice Cool, der nie eine Chance auf mehr besaß, wurde Neunter. Der vom Gestüt Fährhof gezogene Königstiger-Sohn Saint Pellerin wurde Siebter.
Ebenfalls auf den zweiten Platz kam im Prix Perth (Gr.III, 80.000 Euro) auf der Meile der von Uwe Stoltefuß trainierte Sommerabend. Der Shamardal-Sohn (Eventualquote 94:10) musste nur den Favoriten Cityscape (Roger Charlton/Steve Drowne, 28:10) vor sich dulden, der Start-Ziel überlegen gewann.
Platz fünf ging an Ina Zimmermanns Liang Kay, während Glad Sky und Rockatella die Plätze elf, bzw. zwölf belegten.
In einem Rennen für zweijährige Debütanten (1600 m, 24.000 Euro) verdiente der von Werner Hefter trainierte Dartagnan d’Azur (T.Bachelot) als Fünfter gleich Geld. Werner Baltromeis Phu Hai (T.Thulliez) blieb unplatziert.
Im Equivalent dieses Rennens für die Stuten kam die von Peter Schiergen trainierte Fährhoferin Singuita (Mickael Barzalona) auf dem vierten Platz, die Röttgenerin Nassau (Werner Baltromei/Johan Victoire) wurde Sechste.










