Why Not und andere M?glichkeiten im Auktionsrennen

Ein Saisonfinale jagt dieser Tage das nächste und am Montag erwischt es Halle. Doch es wird nicht zum Halali geblasen ohne den treuen Besuchern noch mal ein richtiges Schmankerl zu präsentieren. Es ist der Höhepunkt am finalen Renntag, der Große Preis des Gestüts Röttgen, ein BBAG-Auktionsrennen über 1750 Meter (Zum Langzeitmarkt).

Insgesamt werden an diesem ‚Brückentag‘ 12 Kandidaten in die Boxen zur achten Tagesprüfung einrücken und alles dafür geben, der einer der letzten Sieger auf den Passendorfer Wiesen im Jahr 2011 zu sein. Why Not (Foto) ist einer derer, die für den Sieg in Frage kommen. Warum auch nicht. Der Schützling von Trainer Markus Klug wechselte als Jährling auf der Auktion für stattliche 150.000 Euro in den Besitz von Rupert Plersch. Bei seinem überzeugenden Debüt vor gut zwei Monaten in Iffezheim war er gleich siegreich.

Der Königstiger-Sohn wird es unter Andreas Suborics mit zwölf Konkurrenten aufnehmen müssen, darunter auch Markus Klugs zweite Chance Savannah Blue (Eugen Frank), die sich zuletzt auf Listenebene probiert hat und Freemason (Wladimir Panov). Der Second Set-Sohn kommt mit starker Form nach Halle. Zuletzt gewann der Schützling von Roland Dzubasz einen Ausgleich III in Köln. Etwas besser steht nach Form noch die Lord of England-Tochter Mrs Miller, ebenfalls aus dem Hoppegartner Quartier.

Zuletzt gab es zwei Siege in Berlin und in einem Ausgleich III in Hannover. Andreas Helfenbein wird en Ritt in Halle übernehmen.
Nice Nelly könnte das Dzubasz-Trio komplettieren, sie ist aber lediglich als Ersatzstarterin genannt, da nur 12 Pferde zugelassen sind. Für den von Waldemar Hickst trainierten Green Desert-Sohn
Dragoslav, der dieses Jahr immerhin schon einen Sieg im Ausgleich III in der bayrischen Landeshauptstadt feiern konnte, stehen die Chancen dagegen besser.

Er sollte unter Alexander Pietsch zu den chancenreichen Pferden in diesem Rennen zählen, auch wenn die Distanz in diesem Rennen etwas weiter geht als zuletzt. Auch Christian von der Reckes Samum-Tochter Pennyprincess kommt aktuell mit ansprechender Form und muss sich hier mit Partnerin Sabrina Wandt erneut beweisen. Ganz ohne Möglichkeiten sollte sie nicht sein, aber überwerten darf man den Sieg in Mannheim auch nicht. Bei Ibolo darf man gespannt sein. Die letzte Form des Big Shuffle-Sohns liest sich nicht so schlecht.

Bei seinem letzten Auftritt in Baden-Baden wurde der Schützling von Uwe Ostmann unter Koen Clijmans, der auch hier den Ritt übernehmen wird, als 138:10-Außenseiter Dritter. Vom Grafenberg kommt Diego, trainiert von Sascha Smrczek. Der High Chaparral-Sohn begann das Jahr auf Gruppe III-Niveau, fand sich dort aber kaum zurecht. Auch in den tieferen Klassen konnte er wenig überzeugen. Mit Steuermann Benjamin Clös wird es nicht einfach, die starken Pferde hier zu schlagen.

Ähnliche Probleme könnten auch die übrigen Teilnehmer haben. Attiko (Uwe Stech/Jozef Bojko), Aloahe (Dr. Andreas Bolte/Darren Moffat), Coolfighter (Hardy Hötger/Filip Minarik) und Serafina (Waldemar Hickst/Wladimir Panov) müssen schon über sich hinauswachsen, um im Kampf um den Sieg mitreden zu können.

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