Die Formen, mit denen der von Mark Johnston (Foto) trainierte Wallach Fox Hunt nach Dortmund gereist war, waren schon gut. Und so war es auch kein Wunder, dass der vierjährige Dubawi-Sohn am Sonntag im letzten Klassiker der Saison als 20:10-Favorit an den Start kam. Doch seine vielen Anhänger mussten viel mehr schwitzen, als ihnen lieb war.
Zwar war er unter dem Brasilianer Silvestre de Sousa stets in vorderer Linie, und in der Geraden auch gleich in Angriffsposition, doch wehrte sich der von Waldemar Hickst trainierte Dreijährige Fair Boss (Alexander Pietsch) an der Innenseite nach Kräften.
In einem langen Endkampf hatte der englische Gast aber am Ende dann doch die größeren Reserven und setzte sich schließlich mit einer dreiviertel Länge Vorsprung durch.
Doch dann kam schnell das akkustische Signal der Rennleitung. Zwischen Fair Boss und Fox Hunt war es für den lange führenden Dawn Twister eng geworden und der Ullmann-Vertreter wurde sicher auch behindert. Da er im Ziel aber zweieinhalb Längen hinter dem Zweiten war, beließ es die Rennleitung bei der ursprünglichen Reihenfolge. Vierter wurde Earlsalsa, während Lacateno und Altano früh keine Chance mehr besaßen.
‚Er ist schon ein tolles Pferd, eigentlich hatten wir geplant, dass er unterwegs mehr innen geht und nicht so weit außen, aber es hat ja auch so geklappt. Für ihn ist noch nicht Saisonschluss, er hat nun noch mehrere Optionen, auch Melbourne ist für ihn ein Thema‘, so Deirdre Johnston, die Ehefrau des Siegtrainers, nach dem Rennen.
‚Das war mein erster Ritt in Deutschland, es hat mir gut gefallen. ich hatte eigentlich nie Bedenken, dass es nicht klappen könnte, auch wenn ich ihn im Schlussbogen schon etwas anschiében musste‘, so Silvestre de Sousa nach dem Rennen (Video ansehen).
‚Nicht unzufrieden war nach dem Rennen auch Werner Heinz mit dem Laufen von Fair Boss. ‚Es hätte ja fast geklappt, am Ende war der andere einfach der größere Steher‘, so der Besitzer des Dreijährigen.










