Der von Peter Schiergen für das Gestüt Ebbesloh trainierte Derby-Siebte Lindenthaler (Foto), der zuletzt Zweiter auf Gruppe III-Ebene in Hannover war, startete am Samstag in Longchamp im Prix du Prince d’Orange, einem Gruppe III-Rennen für Dreijährige über 2000 Meter, das mit 80.000 Euro dotiert war. Maxime Guyon war dabei der Reiter des Hengstes.
Doch der Azamour-Sohn war im Feld von sieben Pferden nach einem Rennen vom zweiten Platz in der Geraden chancenlos, musste die Gegner ab Mitte des Einlaufs ziehen lassen, und kam nur als Letzter über die Linie.
Der Sieg ging an den von Mahmood Al Zarooni trainierten Godolphin-Hengst Casamento, der unter Mickael Barzalona nach einem Rennen vom letzten Platz am Ende den größten Speed besaß. Als 103:10-Chance setzte sich der Shamardal-Sohn mit einer Länge Vorsprung gegen den Wildenstein-Vertreter Barocci und Desert Blanc durch.
Als klarer 15:10-Favorit hatte zuvor im Prix des Chenes (Gr.III, 1600 m, 80.000 Euro) der von Jean-Claude Rouget trainierte Königstiger-Sohn Saint Pellerin nur den zweiten Platz belegt. Christophe-Patrice Lemaire versuchte es mit dem Hengst von der Spitze aus, musste sich aber dem von Didier Prod’homme trainierten und von Christophe Soumillon gerittenen Vizir Bere geschlagen geben.
Ohne Möglichkeíten war in einem Rennen für zweijährige Debütanten (1600 m, 24.000 Euro) der von Conny Brandstätter trainierte Grand Vintage, der unter Thierry Thulliez im Feld von sieben Pferden den sechsten Platz belegte.
Im korrespondierenden Rennen für die Stuten kam die von Peter Schiergen trainierte Monsun-Tochter Turfsichore (Mickael Barzalona) auch nur auf den sechsten und damit letzten Platz.
In einem Handicap über 1950 Meter (50.000 Euro) blieb der von Werner Baltromei trainierte Kardo unter Maxime Guyon nach einem Rennen aus dem Vordertreffen unplatziert. Der Sieg ging hier an den ehemals von Waldemar Hickst trainierten Atila Sher Danon, der zum Toto von 501:10 als Riesenaußenseiter mit Anthony Crastus im Sattel gewann.
Ebenfalls nur unter ferner liefen landete in einem Verkaufsrennen für Dreijährige auf der Meile (25.000 Euro) der von Hans Walter Hiller trainierte New Yorker (Christophe Soumillon).










