Er ist ohne Zweifel einer der besten deutschen Meiler. In der Frühsaison stand er gemeinsam mit Georg Baron von Ullmanns Alianthus klar an der Spitze der hiesigen 1600 Meter-Pferde. Doch während der Ullmann-Hengst von Sieg zu Sieg eilte, musste Stall Phillips Titus Livius-Sohn Sehrezad (Foto) nach dem zweiten Platz in der Badener Meile pausieren.
‚Er hat sich selber getreten und eine unangeneheme Knochenhautverletzung zugezogen. Es war so schlimm, dass er sogar für 14 Tage in die Klinik musste und dort still stehen musste. Das kannte er natürlich gar nicht, denn er war in seinem Leben ja immer nur unterwegs‘, erklärte Trainer Andreas Löwe.
‚Der Aufenthalt in der Klinik hat ihn doch mitgenommen und er kam danach nicht wieder gleich so in den Gang. Ich hoffe, dass ich ihn bis zum 11. Oktober in Longchamp wieder in Schwung kriege, denn dort gibt es ein Listenrennen, das wir als Aufbaurennen nutzen wollen. Später gäbe es dann noch zwei Optionen in Italien‘, so Löwe.
Für den sechsjährigen Hengst, der aktuell ein GAG von 97,5 Kilo hat und bei 19 Starts in Grupperennen ein Gruppe II- sowie zwei Gruppe III-Rennen gewann und 13 (!) weitere Male auf Gruppe-Ebene im Geld war, wird außerdem ein Platz als Deckhengst gesucht.
‚Den hat er sich verdient und wenn sich diesbezüglich etwas Konkretes ergibt, machen wir dann wohl direkt Schluss mit ihm‘, so Löwe weiter.










