Nach Short Final im vergangenen Jahr ging am Donnerstag in Iffezheim auch die 48. Kronimus Badener Meile ins Ausland. Start-Ziel und ohne erkennbare Mühe setzte sich der von Patrik Olave-Valdivielso für Yeguda Centurion trainierte Sir Tommy Cen unter Aurelien Lemaitre vor 12.800 Zuschauern gegen die von Henk Grewe trainierte Aster und Sommersby aus dem Quartier von Andreas Wöhler durch. Erst dahinter kam der Favorit Next Mine, der im Einlauf zu viel Rückstand aufzuholen hatte, über die Linie.
An der Spitze ließ man Sir Tommy Cen, der der erste Starter seines Trainers in Deutschland war, über die gesamte Distanz gewähren. Als das Feld den Einlauf erreichte, machte der vierjährige Dark Angel-Sohn, der zuletzt in Toulouse ein Rennen gewinnen konnte, bald den entscheidenden Satz. „Wir hatten uns nach dem letzten Sieg schon etwas ausgerechnet“, sagte Lemaitre, der Yeguda-Stalljockey in Frankreich, nach dem Rennen. Es war Lemaitres erster Sieg in der Badener Meile. Am Toto war der Gast aus Frankreich stark beachtet gewesen, ging mit einer Quote von 4:1 als dritter Favorit in das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen. „Er hat mir unterwegs immer ein gutes Gefühl gegeben“, so Lemaitre weiter.
Während die hochgehandelten Next Mine und der im Ziel sechstplatzierte New Emerald, die zuletzt Dritter und Erster in der Kalkmann Frühjahrs-Meile wurden, hinter den Erwartungen zurückblieben, dürfte man in den Lagern der am Donnerstag platziert gelaufenen Pferde zufrieden sein. Aster, die im Besitz des Stalles Route 66 und Bernd Reese steht, sicherte sich nach ihrem Listensieg nun die erste Gruppeplatzierung ihrer Laufbahn, und für Stall Chronos‘ Sommersby war es nach einem ersten Versuch auf dieser Ebene im Vorjahr ebenfalls eine Premiere in einer Gruppe III-Dreierwette. Schon 2025 belegten Grewe und Wöhler die Plätze zwei und drei in der „Meile“, damals mit Namaron und Switsch.
Hinter Yeguda Centurion verbirgt sich der Spanier Leopoldo Fernandez Pujals. Er hatte schon einige Klasse-Pferde, darunter Blue Rose Cen, die unter anderem den Prix de Diane und den Prix de l’Opera gewinnen konnte. Trainer war hier Christopher Head.











